Chilisorten Schärfe

Chillisorten Schärfe

Hier finden Sie die besten Chilisorten von mild & fruchtig bis feurig-scharf. Auf dieser Seite finden Sie eine Liste der Chilisorten nach Schärfe / Schärfegrad nach der Scoville-Skala. Hier sind einige Hinweise zum Anbau dieser Sorten auf Chili im Garten. Diese Chilischoten gehören in der Regel zur Sorte Capsicum chinense. Der Chili-Schleifwärmezähler zeigt die Scoville-Skala in einer übersichtlichen Tabelle an, sortiert nach Chili-Schleifstufe in Scoville-Einheiten.

Auf einen Blick die wesentlichen Chilisorten im Detail

Die meisten von uns mögen es, heiß zu kochen und sind immer auf der Suche nach dem perfekten Kick. Als Chili-Junkie brauchst du immer härteres Zeug - denn der Geschmack gewöhnen sich rasch an die Schmerzen. Wie man die Schärfe mit der Skoville-Skala misst, was die heißesten Chilis der Erde sind, warum wir das brennende Kitzeln auf unserer Sprache so sehr mögen und welche Chili-Sorten es gibt, die man auf jeden Fall probieren sollte, erfahren Sie hier.

In der 1912 vom US-amerikanischem Pharmazeuten Wilbur L. Scovil entwickelten Skovilleskala können Sie die unterschiedlichen Tiefenschärfen von Pfefferpflanzen erkennen. Diese Schuppe zeigt von der Peperoni bis zum Habanero an, wie viel Kapsaicin in den trockenen Paprikaschoten steckt. Die Pflanzensubstanz Capricin irritiert unsere Schleimhaut und reagiert auf unsere schmerzstillenden Rezeptoren, die dann im Mundbereich als ein Schärfegefühl wahrgenommen werden.

Der Skalenbereich der Skalpell Skala liegt zwischen Null und 15.000.000.000 und 16.000.000 Skalenpunkten - die Schärfe des reinen Capsaicins. In den schärfsten Chilischoten befinden sich etwa 855.000 Stück scovilles. Seit 2013 zählt der Carolina Reaper mit einem Bildschärfegrad von max. 2,2 Millionen Scheidewänden, der auch im Guinness-Buch zu finden ist, zu den schärfsten Chilis der Weltruf.

Weitere äußerst heiße Varietäten sind der Trinidad Skorpion Moruga mit 2 Mio. Escoville, die Naga Heckenschlange mit 1.382. 118 Escoville und der Naga-Jolokia mit 855. 000 SCOVIL. Weshalb mögen wir Schärfe? Doch warum so viele Menschen das Brennen des Mundgefühls mögen? Tatsache ist: Schärfe ist gesünder und macht dich froh. Chillies beinhalten auch viele wichtige Nährstoffe (A, B1 und C).

Aber Schärfe ist in der Tat eine Frage der Gewöhnung. Besonders scharfkantige Chilischoten können nur in äußerster Verwässerung und ohne Gesundheitsschäden verzehrt werden. Wer zum ersten Mal mit Chili umgeht, wird wahrscheinlich diese schmerzhafte Situation haben: Wenn man die Hülsen durchschneidet, verbrennen die Hände bald und im Extremfall auch andere Teile des Körpers, die man mit den Fingern angefasst hat.

Deshalb sollte man bei der Chiliarbeit Handschuhe anziehen - jedenfalls für die kräftigeren Varianten. Und wo ist die schärfste Kante? Die Legende, dass die stärkste Schärfe in den Samen der Chilischoten zu finden ist, bleibt bestehen. Die Samen haben weder Beigeschmack noch Schärfe - aber da sie sich unmittelbar an der Plazenta-Wand befinden, verlieren sie natürlich ihre Schärfe.

Du kannst dies leicht kontrollieren, wenn du das Chilli einmal draußen und einmal drinnen leckst. Jedes Chilli kann durch vorsichtiges Ausschneiden der weissen Schalen ein wenig weicher gemacht werden. Die spezifischen Aromen der einzelnen Chiliarten finden sich im Fleisch der Frucht. Die haben nur etwa 100-1.000 Scotch. Im Gegensatz zum Chilipfeffer wird die Peperoni aus dem Gemüsepfeffer gewonnen.

Die Jalapeños sind Chili, die in der mexikanischen Gastronomie weit verbreitet sind - unter anderem in geräucherter Gestalt, den Chipotles, die durch den Feuchtigkeitsabbau etwas scharfer sind als die frischen Früchte. Die frischen Kalapenos haben eine Schärfe von 2.500 und 8500 Stück auf der Skoville-Skala.

Im Gegensatz zu dem, was der Begriff Cayennepfeffer suggeriert, ist er kein echter Paprika, sondern das Mahlpulver der Cayenne-Chili-Sorte. Charakteristisch sind der leicht geräucherte, herbe Beigeschmack und eine Schärfe, die mit 30000 bis 50000 Scotch ausgedrückt wurde. Thailändische Chili werden auch Vogelaugenchili oder Bird`s Eye Chili oder Chili in den Farben Weiß (unreif) und Hellrot (reif) angeboten.

Diese Chilischoten kommen, wie der Namen schon sagt, aus Thailand. Von außen sehen sie aus wie Pepperoni, sind aber viel kleiner - etwa 3-4 cm lang und deutlich spitzer. Sie verbrennen mit Shoville schon heute sehr stark und lang anhaltend mit einer Kapazität von ca. 1.000 bis 2.500.000 m. Gleichzeitig haben sie einen angenehmen Fruchtzucker. Häufig werden sie in der fernöstlichen Gastronomie verwendet: z. B. kalt gebraten - oder in Chutneys, der roten Thai-Curry-Paste und anderen Chili-Soßen.

Die Chili-Sorte ist mit der des Havanna verbunden - und sie hat ihren Namensgeber wegen ihrer charakteristisch weiten und beängstigenden Gestalt, die an eine Tartan-Kappe erinnert. Er kommt jedoch nicht aus Schottland, sondern aus der Region selbst. Sobald Sie sich an seine Schärfe gewöhnen, die zwischen 10.000 und 300.000 Grad liegt, werden Sie sein ungemein fruchtbares und mehrschichtiges Aroma bemerken, das beim Garen verblasst.

Entgegen dem Namen kommt der Habaneros nicht aus Havanna, sondern wahrscheinlich von der gemischten Insel Yucatan. Er ist mit 250.000 bis 300.000 Scoville-Einheiten (SHU) einer der heißesten Chillies der Welt. Für den Einsatz in der Gastronomie ist der Havanna eine der heißesten Chillies der ganzen Stadt. Das aus Assam in Indien stammende Bhut Jolokia wird dort - vergleichbar mit Chipotles - geraucht oder zur Haltbarmachung gebeizt, da es während der Monsunzeit gereift abgeerntet wird und aufgrund der hohen Feuchtigkeit beim Austrocknen absterben würde.

Mit über 1 Million Stück Skoville war es lange Zeit das heißeste Chilischoten der Wel. Der Tridad Moruga Skorpion ist eine der heißesten Chili-Sorten der Erde und kommt aus Tridad und Tobago. Benannt wurde diese Chilischote nach ihrem ausgeprägten Stich - aber ihre Schärfe kann auch als scharf bezeichnet werden. Im Saucenbereich entfaltet er ein fruchtbringendes Duftaroma und eine sehr lang anhaltende Schärfe.

Der Carolina Schnitter führt derzeit den Ehrentitel des heißesten Chilis der Welt und mit 2.200.000.000 Skoville-Punkten steht Skoville selbst im Guinness Book of Records. Dieses ultra-scharfe Chilischote wurde in South Carolina vom Chilizüchter Ed Currie gezogen, der es wegen seiner blutrünstigen Schärfe "Schnitter" nannte.

Bei der Carolina Reaper sind die Hülsen ziemlich lang, ängstlich und haben, wie der Skorpion, einen ziemlich zugespitzten Biss. Im Saucenbereich zeigen sie einen verblüffend würzigen Duft, der an Zitronensaft und Kakao erinnernd ist.

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