Die Entscheidung

Der Entscheid

Was passiert, wenn man die falsche Entscheidung im falschen Moment trifft? Was passiert, wenn man die falsche Entscheidung im falschen Moment trifft? Was passiert, wenn man die falsche Entscheidung im falschen Moment trifft? Was passiert, wenn man die falsche Entscheidung im falschen Moment trifft? The Entscheidung (Zeitschrift), Mitgliederzeitschrift der Jungen Union der CDU/CSU.

Der Titel mehrerer Spielfilme:....

Das ist die Entscheidung. Verlagshaus Blanvalet (Taschenbuch)

Aus: Ich will nicht behaupten, dass ich Châlotte Links Style mag, aber ich mag ihren Style. Natürlich muss man sofort feststellen, dass der Style wieder einmal hervorragend ist. Es gefällt mir, wie sie diese kleinen Einzelheiten einbringt, die man erst am Ende merkt, dass sie da waren, und man wundert sich, wie man sie übergangen hat.

Mir gefiel auch die Erzählweise der Story. Sie war völlig fesselnd, wie sie all die Handlungsstränge wieder entwickelte, die anfangs nichts damit zu tun zu haben schienen und die sich dann allmählich in eine Story verwandeln! Ich hatte weder Mitleid mit Simon noch mit einem der anderen Charaktere, weil sie mich dazu brachten.....

Link hat wieder ein Foto von verschiedenen Menschen gemacht, die mich als Person nicht ansprechen, aber dennoch gelingt es ihr, mich an die Story zu binden. Obwohl ich die Menschen nicht sehr mochte, war ich von der Story völlig begeistert. Fazit: "Die Entscheidung" war wieder einmal eine ihrer brillanten Leistungen, die mich auf der ganzen Linie überzeugt hat.

Für sich genommen ist das Werk auch für "Erstbenutzer" im Charlotte Link-Stil durchaus gut gerüstet, wenn man sonst nicht viel Zeit in diesem Bereich verbringt.

Chélotte Link: Der Entscheid

Tatsächlich will Simon mit seinen beiden Söhnen auf Südfrankreich ein friedliches Weihnachten ausrichten. Er wird von den Kleinen kurzzeitig abgesagt, seine Lebensgefährtin gibt ihm den Running-Pass, und bei einem Spaziergang am Strand trifft er auf eine vernachlässigte, verzweifelte Frau: Die junge Französin Nathalie, die ganz verängstigt ist und sich von grausam gejagten Züchtern glaubt, traurig, und er wird ihm dabei geholfen.

An Selina, eine junge Mädchen, die nach einem besseren Lebensweg sucht und in die skrupellose Kriminelle von Hände eindringt.

Die Autorin Charlotte Link hat ein sehr spannendes Schwerpunktthema für die Entscheidung gewählt:

Die Autorin Charlotte Link hat ein sehr spannendes Schwerpunktthema für die Entscheidung gewählt: Damit ich nicht zu viel vorhersehen kann, werde ich Ihnen nur kurz von den beiden rauen Storylines berichten, die den Handlungsstrang der Story ausmachen, und ich werde Ihnen die Charaktere zur gleichen Zeit vorstellen (Achtung! Wenn Sie von hier aus weiterlesen, sind Sie vielleicht verwöhnt!).

In der Erzählung begleitet der Betrachter den femininen Jasager Simone, dessen Schicksal von der Verwandtschaft seiner Ex-Frau abhängt. Als Hauptdarsteller ist Simons Charakter zunächst sehr interessant, weil er viele negative Qualitäten kombiniert, die ihn nicht als Held unterscheiden, sondern auf deren Grundlage eine Charakterentwicklung gut hätte aufgebaut werden können.

Simons Vorliebe, zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein, gibt der Story am Anfang einen großen Schub, denn seine Ignoranz und seine fehlende Standfestigkeit werden bald zu seinem Untergang. Allerdings muss ich feststellen, dass die Verlässlichkeit von Simons Charakter bereits nach den ersten drastischen Vorfällen, der Entdeckung des Körpers, nachlässt.

Simon konnte ich nicht sehr rasch ernsthaft ertragen, was bedauerlich war, denn Simon wäre der Charakter gewesen, der mich hätte wegbringen können, wenn sie ihren Qualitäten getreu geblieben wäre. Auch wenn sie ihren Qualitäten gefolgt wäre. Meiner Ansicht nach kann dies auch nicht als Figurentwicklung bezeichnet werden, da es sich eher um eine Diskrepanz in der Gestaltung der Gestalt auswirkt.

Die zweite Handlung der Erzählung leitet den Betrachter zu einer bulgarischen Gastfamilie, die auf der Existenzebene wohnt und verzweifelt ihre ältere Tocher nach Westeuropa entsendet, um dort ein schöneres Zuhause zu finden. Daß sie einen tödlichen Irrtum machen, ist dem Betrachter unmittelbar bewusst, denn die Tocher rechnet nicht mit einer Modellkarriere, sondern mit Hurerei (was schlicht zu schnell zu offensichtlich war!).

Nach dem Verständnis der Erziehungsberechtigten der Tochter erstreckt sich die Erzählung über mehrere hundert Aufsätze und schildert die anscheinend aussichtslose Suche nach der Tocher. Unglücklicherweise ist es einfach so: Auch wenn meine Angebote eine andere Tonsprache haben, gab es im Band kaum eine Szenerie, die mich einfangen konnte und das Ende der Erzählung hat mich überhaupt nicht mitgenommen.

Auch am Ende gab es keinerlei Spannungen und einige Sachen sind unerklärlich geblieben, was ich an dem viel versprechenden Plan für wenig überzeugend halte. Allerdings ist meine Leidenschaft für die bisherigen Mysterien von Charlotte Link nach wie vor ungetrübt und ich werde definitiv ihre folgenden Mysterien vorlesen, in der Erwartung, dass sie viel besser sind als die Entscheidung.

Es gibt zwei von fünf Sternen für eine großartige Ideen, die bedauerlicherweise schlecht umsetzbar waren.

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