Fensterfalz

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Die Fensterfalztechnik ist eine der grundlegenden Entwicklungen im Bereich der Fensterbefestigung. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Fensterfalz" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Kondensation und Schimmelbildung im Fensterfalz. Störungszonen am Fenster (Bildnachweis: Kemner). In besonders energieeffizienten Häusern kommt es häufig zu Schimmelbildung im Fensterfalz.

Fensterschlag " verbesserte Wärmeisolierung durch mehr Dichtigkeit

Die Fensterfalztechnik ist eine der Grundlagenentwicklungen im Fensterbefestigungsbereich. Überall dort, wo sich Rahmen und Fensterflügel bewegen, gewährleistet der Fensterfalz eine einwandfreie Dichtung gegen Durchzug. Durch einen weiteren Fensterfalz im Frontschieber, den so genannten Fensterfalz, wird die Scheibe des Glasfensters festgehalten. Wärme- und Schalldämmung sind wesentliche Aufgaben eines jeden Gebäudes.

Die Fensterfalztechnik ist eine Weiterentwicklung, die seit Jahrzehnten zu einer besseren Energieausnutzung beibringt. Es wird eine Durchbiegung am Ende des Frontschiebers und des Fensterrahmens im Schaufenster beschrieben. Wenn Flügel und Blendrahmen eines Flachfensters gegeneinander stossen würden, könnte durch den entstandenen Zwischenraum zu viel Tiefgang in das Gebäude gelangen und zu viel Heizenergie austreten.

Zur Vermeidung sind Fensterflügel und Fensterrahmen mit je wenigstens einem Stoß so ausgestattet, dass sich die Stirnseiten überschneiden und die Profilelemente ineinandergreifen. Durch die Treppenform wird sichergestellt, dass die in das Gebäude eintretenden Zugluftströme abgeleitet und verlangsamt werden. Der Fensterfalz wird auch als Stoppfalz bezeichnet, da er bei der Montage von Fensterscheiben am Blendrahmen verwendet wird und sich von einem Glas- oder Spachtelfalz im Innern des Fensters abhebt.

Einzel- oder Doppelnähte werden heute vor allem für Stoppnähte verwendet. Diese Fensterfalz ist in der Regel rechtwinkelig und durch ihre ebene Anschlaggeometrie einfacher zu pflegen, so dass der Fensterrahmen immer in der gewünschten Decorfarbe oder in Neutralweiß leuchtet. Auch bei der Zusammenstellung der Konstruktionselemente ist ein ebener Boden am Fensterfalz von Vorteil. Alte Fensterfalzformen, die heute kaum noch verwendet werden, sind der Quetsch- und Klammerfalz, der Quetschfalz und der so genannte "Wolfsrachen".

Diese Falten basierten in der Regel auf einer geschwungenen Gestalt, die zum einen die Auflagefläche zwischen Fensterscheibe und Zarge vergrößerte - was zu einer höheren Luftdichtigkeit beitrug -, zum anderen aber auch schwerfällig in der Handhabung war, da bei der Falzart "Wolfsrachen" beide Schärfen einer Doppelscheibe gleichzeitig geschlossen sein mussten. In der Fensterscheibe selbst gibt es einen Glas- oder Spachtelfalz.

Diese Falte befestigt die Einzelscheiben im Fensterflügel oder Zarge. Die Bezeichnung Spachtelnaht entstand nur durch die Anwendung von Leinsamenöl-basiertem Glaserspachtel zur verbesserten Unterstützung und Versiegelung der Anker. Bisher wurde die Scheibe lediglich in eine Glasleisten im Fensterfalz eingelegt und ohne Dichtungsmittel befestigt. Beim heutigen Iso-Glas hingegen wird darauf achtet, dass sich Scheibe und Gestell im Glas nicht gegenseitig berührten.

Verglasungsblöcke gewährleisten den minimalen Abstand zwischen Falz und Sichtscheibe. Bei Mehrfachverglasungen ist auch darauf zu achten, dass der Dampfdruck zwischen Scheibe und Falzunterteil ausgeglichen werden kann, um Kondensation zwischen den Glasscheiben zu verhindern. Ausgehend von der Energieeinsparverordnung regelt die Norm 18545-1 die Versiegelung von Glasscheiben mit Dichtmitteln und legt zugleich ein Pflichtenheft für den Fensterfalz fest.

Die Nut im Anschlag ist neben dem eingesetzten Verglasung, der Profildicke, der Anzahl der in Kunststofffenster eingebauten Räume und der dritten Mittelabdichtung auch ein wichtiger Bestandteil bei der Ermittlung des Wärmeübergangskoeffizienten, auch bekannt als U-Wert.

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