Geschichte der Schweiz

Die Geschichte der Schweiz

Die Schweiz hat von den Römern bis heute eine beeindruckende Geschichte, die ihre Kultur geprägt hat. Teile der heutigen Schweiz wurden frühzeitig besiedelt. Der bekannte Schweizer Historiker Thomas Maissen präsentiert mit seiner kompakten Geschichte der Schweiz den lang ersehnten neuen Überblick. Der bekannte Schweizer Historiker Thomas Maissen präsentiert mit seiner kompakten Geschichte der Schweiz den lang ersehnten neuen Überblick. In der Geschichte des schweizerischen Wohlfahrtsstaates ist die Geschichte vielfältig, geprägt von gesellschaftspolitischen Konflikten und beeinflusst von einer Vielzahl von Akteuren.

Antik und Frühmittelalter

Geschichte und Entfaltung der Schweiz als Land wurden durch ihre geografische Position massgeblich beeinflusst. Erst 1848 wurde die Schweiz in ihrer jetzigen Gestalt mit der Grundgesetzgebung geschaffen - zuvor war die Geschichte der Region eine Geschichte von verschiedenen Gebieten, für die im Verlauf der Zeiten Nachbarvölker kämpften: Römer, Burger, Alamannen, Franken, Habsburger, Österreich-Ungarn oder Frankreich unter Napoleon.

Im Laufe der Zeit haben sich diese Bereiche schrittweise zur Schweiz entwickelt. Die ursprünglichen Keltenstammesgebiete der jetzigen Schweiz wurden im Laufe der Ausbreitung ihres Imperiums auf die nördlichen Alpengebiete von den Römern bis ins I. Jh. n. Chr. eingenommen und in das Römerreich miteinbezogen. In der Schweiz gründen die Römer Städtchen, von denen aus das Land in der späten Antike schrittweise christlich geprägt wird.

Die germanischen Volksstämme der Burger und Alemannen ließen sich nach dem Fall des Römischen Reichs in den Mittelländern der Schweiz nieder und mischten sich mit der romantisierten Kelten. Jahrhundert n. Chr. wurde das Territorium der jetzigen Schweiz von den Franzosen eingenommen und wurde Teil des ostfränkischen Kaiserreichs, das später zum Heiligen Römischen Kaiserreich der Deutschen Nation wurde.

Von den wichtigen Klosterzentren wie St.Gallen oder Reichenau aus wurde die eingewanderte deutsche Zivilbevölkerung bis ins neunte Jahrhundet. Die Ursprünge des schweizerischen Bundeslandes liegen in mittelalterlichen Verteidigungsbündnissen, den Schweiz: den Eidgenossen: Ältestes erhaltenes Bündnisdokument ist der Eidgenössische Brief von 1291 zwischen den drei Ur-Kantonen, das nicht offizielle und mythologische Gründungsdokument des Schweiz.

Im Laufe der bewaffneten Konflikte auf dem jetzigen Landesgebiet, vor allem mit den Adelsgeschlechtern der habsburgischen und burgundischen Bevölkerung, schlossen sich in den darauffolgenden Jahrzehnten schrittweise weitere Territorien der Konföderation an. 1803 wurden unter Napoleon die neuen Kanton geschaffen, die der Hellenischen Schweiz mit einer Bundesverfassung beigetreten sind.

Nach dem Sieg der protestantischen liberalen Kantonswerke über die konservativen katholischen Kantonswerke in einem kurzzeitigen BÃ??rgerkrieg, dem Sonderbundkrieg, und der Beendigung ihrer separatistischen BemÃ?hungen wurde die Schweiz 1848 in einen zeitgemÃ? Durch den Beitritt zu dieser ersten Bundesverfassung beschränkte sich die Eigenständigkeit der Stände auf die heutige Schweiz. Die Schweiz wurde in der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jahrhundert von einer kräftigen Welle der Industrialisierung getroffen.

Mit dem neuen Bundesland wurde der kantonale Zusammenhang gestärkt und damit die Wirtschaftsentwicklung der Schweiz im Übergangsbereich zum Rhein. Seit 1848, 1874 und 1999, wurde die Bundesverfassung zwei Mal überarbeitet. 1291 fusionierten die drei Herkunftskantone Uri, Schwyz und Unterhaltungswalden zu einer einzigen Schweizerischen Föderation, der Schweizerischen Föderation.

In den darauffolgenden Jahrhunderten schlossen sich die anderen Stände dem Verband an. Die Reform begann 1519 in Zürich, wobei sich die Schweiz in zwei Konfessionen (katholisch und protestantisch) aufteilte. Die 1648 abgeschlossenen Weltfriedensverträge, die den Dreißigjährigen Kriege in Deutschland abschließen, erkennen die tatsächliche Eigenständigkeit der SCE an.

Napoleon schuf 1803 die neuen Stände aus den ehemaligen Subjektgebieten, die der Hellenischen Rep. angehörten. Ihr wird eine föderalistische Grundgesetzgebung gegeben, und ihre Unabhängigkeit wird größtenteils wiedererlangt. Im Jahr 1815 wurden die Binnen- und Aussengrenzen der Schweiz und ihre Unabhängigkeit von den Grossmächten Europas am Kongress von Wien durchgesetzt. Im Jahr 1847 siegen die evangelischen Kanton im Besonderen Buergerkrieg gegen die Katholiken und stellen damit die Separatistenbestrebungen ein.

Die moderne Schweiz wird 1848 gegründet: 1863 wird in Genf das International Committee of the Red Cross (IKRK) ins Leben gerufen. Im Jahr 1914 mobilisierten die Schweizesen; die Streitkräfte sicherten die Grenzen des Landes während des Ersten Weltkriegs. Im Jahr 1939 mobilisierte die schweizerische Streitkräfte im Sinne der Waffenneutralität und behielt ihre Selbstständigkeit. Im Jahr 1960 gründete die Schweiz die Europäische Freihandelsassoziation mit.

Die Schweiz wurde 1963 als siebzehntes Mitglied in den Europaparlament aufgenommen. Die Schweiz schließt 1972 ein Freihandelsabkommen zu Gunsten der EU ab. Die Schweiz tritt 1975 der OSZE (Organisation für Frieden und Entwicklung in Europa) bei. Im Jahr 1978 wird der aus einem Teil des Bundeslandes Bern stammende Staat der Schweiz, der Jurakanton, gegründet. 1999 schließen die EU und die Schweiz die beiden Länder bilaterale Verträge.

Im Jahr 2002 tritt die Schweiz als erstes Land der UNO als erstes Land bei; die multilateralen Verträge mit der EU tauchen in ein. Im Jahr 2004 werden im Zuge des zweiten Bündels bilateraler Vereinbarungen die Schengen- und Dubliner Vereinbarungen mit der EU abgeschlossen.

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