Geschichte des Stahls

Stahlgeschichte

Weshalb war die Stahl- und Eisenproduktion für Luxemburg wichtig? Lange vor Brücken, I-Trägern und Wolkenkratzern beginnt die Geschichte des Stahls, aber die Geschichte des Stahls erzählt alles über die komplexen Wechselwirkungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Reference books Stahleisen On the history of iron and steel. Erklärungen zu Stahls Persönlichkeitskonzept, die Grundlagen seiner Persönlichkeit.

Materialien: Baustahl - Materialien - Technologie

In der Regel ist der Werkstoff eine Aluminiumlegierung, d.h. ein gemischtes Metall, das durch das Verschmelzen mehrerer Materialien gebildet wird. Heute gibt es mehr als 2500 standardisierte Stahlsorten auf der ganzen Welt, die alle vorwiegend aus Gusseisen hergestellt werden. Pig Iron setzt sich aus dem Bestandteil Iron und mehr als drei Prozentpunkten Carbon zusammen. Durch den hohen Kohlenstoffgehalt wird Rauheisen brüchig, so dass es leicht bricht.

Der Roheisenabbau erfolgt aus Erzeisen. Heute passiert dies in Hütten. Die dort gewonnenen Rohstoffe werden im Hüttenwerk zu Stählen weiterverarbeitet. Der Kohlenstoffgehalt von Stählen liegt nur bei weniger als zwei Prozentpunkten. Die Elastizität von Stählen ist jedoch gering, was ihn zu einem beliebten Material macht. Aber es war ein weiter Weg bis zur Stahlproduktion von heute.

Vor mehr als 5000 Jahren begann die Geschichte des Stahls: Um 1400 v. Chr. lebten im Mittleren Orient die ersten Menschen, die wissen, wie man Metall zu Metall verarbeitet. Die Stahlveredelung begann in Europa erst zu Anfang der Eisernen Zeit. Die Kinder erlernen, das Bügeleisen durch Erwärmen zu verhärten und fertigen von nun an Gewehre, Geräte, aber auch Juwelen und Schalen aus Bügeleisen.

Aber es wird noch lange dauern, bis in diesem Land Eisenguss betrieben werden kann. Nur durch die Erfindung von Hüttenöfen ab dem XVI. Jh. war es möglich, das Bügeleisen bis zu dem Punkt zu erwärmen, an dem es liquide blieb. Während im XVII. Jh. vier t Kohle zur Herstellung einer tRohe gebraucht wurden, wird heute weniger als eine halben tRokskohle zur Herstellung einer tRohe gebraucht.

Bereits frühzeitig entdeckte man, dass aus dem Werkstoff Metall nicht nur Juwelen und Gefäße, sondern auch Werkzeug und Waffe hergestellt werden können. Die Stahlerzeugung mit Druckluft wird durch das Bessemer- oder Thomas-Verfahren ermöglicht. Bisher mussten die Mitarbeiter große körperliche Anstrengung unternehmen, um die Metallschmelze zu rühren, um die nicht verwendbaren Materialien vom Bügeleisen zu lösen.

Das Siemens-Martin-Verfahren, das es erlaubt, Schrotte zu Stählen wiederzuschmelzen, unterstützt auch die Stahlerzeugung. Im Jahr 1850 produzierte jeder Hochofenarbeiter acht t Rohstahl pro Jahr, 20 Jahre später zehnmal so viel. Die Nachfrage nach schnelleren und billigeren Stählen steigt. Für den Transport der immer größeren Kohlen-, Hütten- und Stahlmengen brauchen wir Eisenbahn und Schiene, die dank der in der Eisenindustrie erzielten Erfolge immer robuster werden.

Mittlerweile wird auch für die Serienproduktion von Stählen verwendet. Egal ob Bahn, Auto, Schiff, Flugzeug oder Tank - die Automobilindustrie ist ohne den Werkstoff Edelstahl nicht vorstellbar. Zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert gründete Friedrich Krupp in Essen eine Stahlgussfabrik. In Deutschland ist er einer der ersten, denn damals kommt das Material hauptsächlich aus England.

Mit der Übernahme des Unternehmens durch seinen Vater Alfred Krupp im Jahr 1826 waren sieben Personen beschäftigt. Einen weiteren wichtigen Schritt hat das Unternehmen mit der Konstruktion von bruchsicheren, nahtlosen Schmiederädern für die Bahn gesetzt. Sie werden in Gestalt von drei miteinander verschlungenen Kreisen zum Krupp-Logo. Im Jahr 1912 entdeckten Krupp-Wissenschaftler durch einen Zufall, wie man Edelstahl herstellt.

Das so genannte V2A oder rostfreier Stähle ist eine Aluminiumlegierung aus Gusseisen, CrNi und Nickeln. Dazu gehört unter anderem Auguste Thyssen, der 1870 in Mülheim an der Bochumer Innenstadt seine erste Eisenhütte baute. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrzehnts produzierten die Thyssen-Werke gar mehr Stähle als ihr grösster Wettbewerber Krupp. Aber das Unternehmen Krupp erfreut sich des besonderen Vertrauens der Kaiserfamilie und wird damit zum Hauptlieferanten von Krieg.

Eine Branche, die auch für das Unternehmen einen hohen Exportertrag generiert. Aus dem Ersten Weltkonflikt wird ein Industriekrieg, an dem nicht nur Krupp, sondern die ganze Großindustrie teilnimmt. Aber nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Industrie ist an den kriegsähnlichen Auseinandersetzungen in den USA und Europa fasziniert, denn sie braucht für ihre Stahlerzeugung Rohmaterialien.

1929 wurde Deutschland trotz der Niederschlagung im Ersten Weltkonflikt nach den USA wieder mit großem Vorsprung zum zweitgrößten Stahlproduzenten der Weltmarsch. Einige der Stahlkonzerne fangen heimlich an, wieder Rüstungsgüter zu entwickeln. War Gustav Krupp von Bolsen und Hhalbach zunächst von den Nazis entfernt, trat Fritz Thyssen 1931 der NSDAP bei und unterstützte das politische Projekt Hitlers.

Nichtsdestotrotz war es die Krupp-Gesellschaft, die im Zweiten Weltkrieg zur " Rüstungsschmiede des Reichs " wurde. Andererseits emigrierte Fritz Thyssen, der Hitler in den 1930er Jahren nachdrücklich unterstützte, 1939 aus Deutschland, enttaeuscht von der gewalttätigen Nationalsozialismuspolitik. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schien die Eisen- und Stahlindustrie zunächst vor Ort zu sein.

Aber auch die Entwicklungen in der Eisen- und Stahlindustrie stehen nicht still. Während sich die Prozesse weiter verbessern, können weniger Arbeiter wesentlich mehr besseren Betonstahl produzieren. Der Anstieg der Stahlerzeugung kam durch die globale Wirtschaftskrise von 1973 nahezu zum Erliegen, von der sie sich bis heute nicht erholt hat.

Auch in den westdeutschen Industrieländern schliessen sich mehrere Hütten. Obwohl die Stahlnachfrage in Fernost wieder zunimmt, stagniert die Enwicklung auch dort nicht, und viele Staaten produzieren heute selbst. Nichtsdestotrotz erscheint die Zukunftsperspektive für die deutsche Eisen- und Stahlindustrie nicht völlig hoffnungslos: Modernste Technologie macht heute aus dem Material Edelstahl einen zeitgemäßeren Material.

In der Stahlbranche steht das Recyceln an vorderster Front, denn rund 40 Prozentpunkte des heute verwendeten Roheisens bestehen aus Ausschuss. Durch den Zusammenschluss der großen Konzerne werden viele kleine Stahlunternehmen, so genannte "Mini-Werke", geschaffen, um qualitativ hochstehende Sonderstähle herzustellen. Genau hierin sieht man nach Meinung einiger Fachleute die Chance für die zukünftige Entwicklung der Eisen- und Stahlindustrie. Für die Stahlbranche ist dies eine wichtige Voraussetzung.

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