Geschirr aus Bambus

Bambusgeschirr

Kaffeetassen und andere Bambusgerichte können gesundheitsschädlich sein. Geschirr aus Bambus & Holz, hier online! Kunststofffreies Geschirr ohne Weichmacher, ohne BPA. Großartige Kindergeschirrsets, Teller, Schalen und Tassen. Bambusgeschirr von Magu Cera in verschiedenen Farben aus natürlichen Materialien ökologisch hergestellt Bestellung hier online.

Eine gute Alternative zu Bambusgerichten.

Bambus Geschirr ist nicht nur aus Bambus, sondern auch aus Plastik wie Melaminharz. Es werden nur als Füllstoff Kiefernholzpulver und Stärkemehl eingesetzt. Im Rahmen des Chemischen Untersuchungsamtes Stuttgart wurden Bambusschalen und Bambuskaffeetassen getestet: Rund ein Dritteln der Behälter emittierte in das Essen melaminhaltiges und/oder formaldehydhaltiges Material, in einigen Fällen wurden auch die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte übertroffen. Sie sollten jedoch wegen der Gefahr von Schadstoffen nicht aus Bambus und Kunststoff sein.

Empfohlene Werkstoffe für den Umgang mit Nahrungsmitteln und heißen Getränken sind rostfreier Stahl, Wasserglas, Keramik und PP. Bei den meisten Anbietern von Bambusgeschirr wird mit erneuerbaren Ressourcen, Recyclingfähigkeit und Naturbelassenheit geworben. Ihre Erzeugnisse werden als Ersatz für Kunststoff oder als "100% Bambus" angeboten. Oftmals verbergen sie jedoch, dass neben Bambus auch Kunststoffen wie Melaminharz, Harnstoff-Formaldehyd-Harze oder Polylaktate vorhanden sind.

Das Bambus-Geschirr hat eine mattierte Oberflächenstruktur, eine Maserung ist nicht sichtbar. Das Chemie- und Veterinäramt Stuttgart hat Ende 2017 35 Erzeugnisse getestet, die als Bambus-Geschirr beworben werden. Das Ergebnis ist alarmierend: 11 Artikel haben signifikante Mengen an Melamin und/oder Formaldehyd an das Testfutter abgegeben. Für diese beiden Substanzen wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte teils erheblich übertroffen.

Mit einer anderen Verbindung kann das Ausgangsmaterial für die Produktion von Ausrüstungen aus Melaminharz, nämlich ein Kristall ausbilden. Dies führt zu einer Schädigung der Nieren. Besteht das Geschirr aus Harnstoff-Formaldehyd-Harzen, so hat die Heißprüflösung zu erkennbaren Werkstoffveränderungen, ja selbst zu Rissbildungen in einem Cup geführt. Lediglich bei vier Artikeln war die Werbebotschaft nicht missverständlich und auch das Geschirr erfüllte die maximalen Emissionswerte.

Dennoch entsprachen die Muster nicht den rechtlichen Vorgaben, da die Übereinstimmungserklärung für Lebensmittelkontaktmaterialien aus Plastik mangelhaft war oder die Etikettierung unzureichend war. Sämtliche 35 geprüften Bambusgeschirrteile und Kaffeetassen hätten nicht auf diese Weise hätten veräußert werden dürfen. Das Kunststoffmelaminharz hat den Nachteil, dass es unter gewissen Umständen wie z. B. Wärme oder Säureeinwirkung seine Grundbausteine Formaldehyd zu Lebensmitteln auslöst.

Bei Temperaturen bis 70 C wird der Werkstoff als beständig angesehen. Für den Umgang mit Nahrungsmitteln und heißen Getränken werden rostfreier Stahl, Gläser und Porzellane sowie umweltfreundliche Kunststoffen empfohlen. Plastik ist in der Regel nicht schlecht für die Umgebung oder die menschliche Haut, sofern es lange Zeit verwendet wird und keine schädlichen Stoffe in die Nahrung freisetzt.

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