Herstellung von Damaststahl

Produktion von Damaststahl

Damaststahl besteht im Allgemeinen aus weichen und harten Stählen. Das Herstellen von Damast ist die Königsdisziplin der Schmiedekunst! Zeitgemäßer Damaststahl: Moderner Schweißmusterstahl wird wie folgt hergestellt. Heutzutage glauben nur noch wenige Menschen an Magie, und der Mythos um die Herstellung von Damaststahl hat andere Gründe. Zurück nach Asien, um das Geheimnis der Herstellung von Damaststahl herauszufinden.

Damaszenerstahl_Stahl

Die Bezeichnung Damaststahl oder Damaskus (aus dem Arabischen übersetzt www. Damaskus, dima?q, Bezeichnung der gleichnamigen Landeshauptstadt Syriens) bezieht sich auf ein aus einem oder mehreren Eisensorten bestehendes Verbundmaterial, das beim Polieren oder Ätzen eine deutliche Gliederung aufweist, die aus mehreren abwechselnd harten und weichen Materialteilen besteht. Damaststahl vereint die positiven Effekte von Weich- und Harteisen oder Stählen, d.h. er ist biegsam und hat gute Schnitteigenschaften.

Streng genommen bezieht sich Damaststahl nur auf den im Rahmen des Tiegelschmelzverfahrens in der orientalisch-arabischen Region erzeugten Edelstahl. Aber auch für Verbundwerkstoffe wird der Terminus häufig verwendet, da er vor allem in Europa produziert wurde und wird. In der Antike lag die Wichtigkeit des Damaststahls vor allem in der Nutzung des Werkstoffs für die Herstellung von Waffen, vor allem von Rohwaffen.

Es könnte auch gesagt werden, dass dieses Material nur für die Herstellung von Rohwaffen "erfunden" wurde. Der Rohstoff für die Herstellung von Damaststahl ist Gusseisen oder Beton. Gusseisen ist das chemisches Mittel und die Hauptkomponente von Beton. Der Begriff Steel bezieht sich auf eine Aluminiumlegierung aus Gusseisen und Kohle, bei der der Gehalt des Gusseisens 2,06 Massenprozent nicht überschreiten darf.

Aufgrund seines niedrigen Kohlenstoffgehalts und seiner hohen Sortenreinheit ist es leicht zu formen und zu schmieden. Erst seit der Moderne wird zwischen Metall und Edelstahl unterschieden. Das einfache Gusseisen ist sehr geschmeidig und kaum besser für die Waffenherstellung verwendbar als die vor der Eisernen Zeit verwendete Bronzes. Dennoch verlagerte Eisenguss Bronzen verhältnismäßig rasch, da sie viel leichter zu erhalten und damit "billiger" waren.

Die Beschaffung von Rohstoffen für die Herstellung von Bronzen wurde ebenfalls immer anspruchsvoller. Die wichtigste Eigenschaft von Gusseisen, die auch seine später erzielte überlegene Eigenschaft gegenüber der Bronzestufe bestimmt, ist seine Aushärtbarkeit. Die Aushärtung von Gusseisen wurde wahrscheinlich schon recht frühzeitig erkannt, indem man das leuchtende Gusseisen ganz normal im Gießwasser löschte. Die so abgekühlten Bügeleisen waren fester als ein Bügeleisen, das sich an der Oberfläche abkühlt.

Die Härtungsverfahren für die Eisenhärtung gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, aber der Härtungsprozess in der Antike beschränkt sich auf das Anlassen des Glüheisens in Kaltwasser. Es können nur solche Gegenstände gehärtet werden, die einen Kohlenstoffanteil von mehr als 0,2% aufweisen. Je höher der Gehalt an Kohlenstoff, desto höher der Härtegrad, aber desto brüchiger wird das Eis.

Neben dem Kohlenstoffgehalt im Gusseisen bestimmen auch andere Spurengruppen wie Phosphor (für Härte), Mangan (macht Gusseisen zäh, Zugfestigkeit) oder Silicium (macht Gusseisen flexibel) seine Charakteristika. Aufgrund der besonderen Merkmale von gehärtetem Gusseisen ergibt sich auch das Problemfeld der Herstellung von Rohwaffen, wie z. B. Schwertern.

Durch den Einsatz von sehr harten Stählen erhalten Sie eine Schneide, die lange haltbar ist und sich nicht biegt, aber sehr leicht zerbricht. Durch den sehr weichen Betonstahl erhalten Sie eine Schneide, die nicht reißt, aber nicht stark genug ist und sich leicht biegt. Dennoch war ein Weichstahlschwert einem Hartstahlschwert zu vorziehen.

Wahrscheinlich wurde schon sehr frühzeitig nach Wegen zur Herstellung eines Werkstoffs gefragt, der die positiven Merkmale von Weich- und Hartstahl aufweist, also festigkeits- und schneidehaltig, aber auch biegsam und bruchfest ist. Die Bezeichnung Damast leitet sich von der gleichnamigen Landeshauptstadt Damaskus ab. Die Stahlproduktion, die wahrscheinlich in Indien und später in der gesamten orientalisch-arabischen Region erfolgte, wurde zu Unrecht mit Damaskus in Zusammenhang gebracht.

Vermutlich wurden in Damaskus schlichtweg mehr Gewehre aus diesem Werkstoff getauscht, da die Hansestadt seit dem Hochmittelalter eine große Handelsstadt war. Es ist anzunehmen, dass der Ausdruck Dampfdamast für den Edelstahl dieser asiatischen Geschütze seit dem Hochmittelalter bekannt ist. Die östliche Damastmuschel wird oft als legendäre und den europäischen Schwertklingen des Mittelalters weit voraus.

Erst seit dem Spätmittelalter gibt es gesicherte Erkenntnisse über die Produktion dieses Stahls. Die Berichterstattung über ältere Damastklingen hat keine wissenschaftlichen Grundlagen. 1. In diesem Werkstoff sind es die wellenförmigen Martensitteilchen im Mikrogefüge, die die ausgezeichneten Produkteigenschaften beeinflussen, die bereits bei der Veredelung des Werkstoffs Eisen und nicht durch das Schmieden mehrerer Stahlgüten erzielt werden.

Also kann man hier nicht über die Damast-Schmiedetechnik nachdenken. Der nach dem Schmelzverfahren erzeugte Roheisenstahl wird als Woots bezeichne. Solche Schwerttypen wurden noch bis zum Ende des achtzehnten Jahrhunderts produziert, die Herstellung dieses Stahls ist inzwischen in Vergessenheit geraten. Im Laufe der Zeit ist die Herstellung dieses Stahls in der Regel nicht mehr möglich. Für die Produktion gibt es mehrere Annahmen, diese betreffen entweder die Verwendung bestimmter Zusatzstoffe bei pflanzlichen Stoffen oder auch bestimmter Füllstoffe des Rohstoffs.

Der Ausgangsstoff, die sogenannten Wootzstäbe, bestehen aus hochreinem Gusseisen, ca. 1,5 Prozent Kohle und kleinsten Unreinheiten von Vanadium, Molybdän, Chrom, Niob oder Mangan. Beim Schmieden des Stahls verdunsten die Zementitpartikel wieder, außer im Randbereich zwischen den Austenitkristallen, wo sich die Fremdkörper angehäuft haben.

Nun wird der Baustahl jedes Mal bis zu dem Bereich erwärmt, in dem sich neue Zementitteilchen bilden. Danach wird der Draht geschmiede. Aufgrund der zunehmenden Sauberkeit und Vergleichbarkeit von mono-Stählen wurde der Dampfdamast in jüngster Zeit auf seine schmückende Funktion zurückgeführt. Darüber hinaus sind diese Meisterwerke der Handwerkskunst absolut einzigartig und weisen einen "lebenden" aus.

Europäisches Damaskus ist grundsätzlich anders als das Orientale. Über die Entstehung von Damaststahl in Europa gibt es unterschiedliche Theorie. Einer von ihnen ist, dass der Europadamast ein Kopierversuch orientalischer Art war. Das ist jedoch höchstwahrscheinlich, da die ersten Damastblätter dieser Art seit der Latène-Zeit in Europa gefunden wurden.

Die andere These ist, dass die Stahlverarbeitung von einem oder mehreren Schmiede (n) erdacht wurde. Es ist auch möglich, dass man im Laufe der Zeit feststellte, dass Schwert, das aus Altbekanntem geschmiedet wurde (Eisen war immerhin ein kostspieliger Rohstoff), viel haltbarer war. Sie waren härter, biegsamer und scharfer als die aus einem "frischen" Eisenstück.

Solche "zufälligen Damaste" finden sich zum Beispiel auch bei alten und im Mittelalter verwendeten Werkzeugen, was manchmal zu Überraschungen anregen kann. Aber auch hier wurden neue Sachen mit Schrott und nicht notwendigerweise mit den "Schwertern zu Pflugscharen" geschmiedef. Damaskusstrukturen sind manchmal in Erdfunden zu sehen, da die weichen Stahlschichten rascher wetteren als die härteren, was die Stahlstruktur offenbart.

Während des Kaiserreichs wurde neben gefalztem Mono-Stahl (aus einer einzelnen Stahlsorte) auch Damaststahl eingesetzt, aber Fundstücke aus dieser Zeit sind selten. Schon nach den Königen und Römern wurde Damaskus-Stahl für die Herstellung von Rohwaffen verarbeit. Vermutlich wurden die Damast-Konstruktionen durch ein ähnliches Schleifverfahren ans Licht geholt, wie es heute noch für japanische Samuraischwerter üblich ist.

Durch Schleifsteine entsteht eine Fläche auf der Schaufel, die so eben ist, dass man in die "Seele des Stahls" schauen kann, d.h. die verschiedenen Damastschichten aufgrund ihrer verschiedenen Färbung erkennen kann. Der Damaststahl entwickelte sich so weit, dass er im Spätmittelalter nahezu ausschliesslich für die Herstellung von Rohwaffen verwendet wurde.

Vor allem während des 30-jährigen Kriegs wurden Schwert aus Damaststahl in Massenproduktion produziert. Auch der bekannte, extrem schöne Türkendamast kommt aus der Solinger Stadt. Nur mit der Bereitstellung von gut erhaltenem, preisgünstigem Edelstahl zur Zeit der Industrierevolution hat Damaststahl seine Wichtigkeit verloren. Vor allem in Indonesien und Malaysia wurde damasziert, indem man auch Hart- und Weicheisen kombinierte.

Diese wurde hauptsächlich für die Herstellung der sogenannten Kris (ein Kreuz mit einer spitzen, meistens gewellten Klinge) eingesetzt. Das Besondere dabei ist, dass bei der Herstellung dieses Stahles unter anderem Eisenmeteoriten ausgenutzt wurden. Samurai-Schwerter sind nicht aus Damaststahl im wahrsten Sinn des Wortes gefertigt. Häufig eingesetzte, verschiedene Klingenkonstruktionen mit z.B. eingelegten, weicheren Stählen sowie die differenzierte Verfestigung der Klingen haben nichts mit Damaszenerstahl zu tun.

Obwohl auch der für die Herstellung eines Japanerschwertes verwendete Metallstahl umgebogen wird, liegt der Hauptgrund darin, dass eine gewisse Gleichmäßigkeit (gleichmäßige Aufteilung der Chemiekomponenten im Stahl) erreicht und die aufgrund des hochreinen Rohstoffs (Tamahagane) unverzichtbare Schlackenentfernung erfolgt. Würden diese Prozesse auch als Damastschmiedetechniken bezeichnet, müßte das Werkstoff fast aller alten Schmiedeobjekte als Damaszener bezeichnet werden.

Der Bau japanischer Schwert hat ein eigenes Motiv und wird an anderer Stellen näher umrissen. Damaskus (feuergeschweißter Verbundwerkstoff) wurde schon immer für die Herstellung von Schusswaffenfässern verwendet. In Damastfahrten war ein Platzen trotz des niedrigeren Gewichtes nahezu unmöglich. Für die Herstellung der Damaststrecken wurden zum Beispiel die einzelnen Eisenstränge über eine Schiene gewickelt und anschließend zusammengeschmiedet.

Einen sehr schönen Beleg zeigt das Waffenmuseum Suhl, wo ein Streifen aus mehreren gedrehten Damaststählen um eine Bar herum zu einem Fass geschmiede. Damaszenerstahl erfreut sich heute wieder wachsender Popularität, insbesondere für die Herstellung von Küchen- und Jägermessern. Sie werden aber auch für die Herstellung von Utensilien und Juwelen verwendet, letzteres wegen der Ästhetik der Ätzfläche.

Dennoch ist die Wichtigkeit dieses Stahles nicht mehr sehr hoch, da es heute mono-Stähle (aus einer Stahlgüte ) gibt, die dem Damaststahl in nichts nachstehen. Bei der Herstellung von Monostählen handelt es sich um einen Monostahl. Auch zwischen den Damaststählen der Einzelhersteller/Handwerker gibt es sehr große Qualitätsunterschiede. Damaszener Damaste, egal in welcher Eigenschaft, verkaufen sich gut. Der handgeschmiedete Damaststahl wird auch heute noch in sehr ähnlicher Weise wie früher produziert.

Weil der Stähle vor dem Aufschmelzpunkt (Oxidation) zu verbrennen beginnt, wird Quarzsand oder Borstein gegen Ende des Erwärmungsprozesses auf die zu verschweißende Fläche ausgebracht. Diese verschmilzt zu einer Flüssigglasschicht und schirmt so den Edelstahl vor dem Luftsauerstoff ab. Zur Erzielung schöner Oberflächenmuster kann der Edelstahl auch gedreht (Torsionsdamast) oder "asymmetrisch" verarbeitet werden (Wilddamast).

Der Damaszenerstahl wird nach dem Verfestigen angeätzt, um das Modell erkennbar zu machen, da die einzelnen Lagen je nach Kohlenstoffgehalt oder Legierung sauer werden. Heutzutage wird der Damast, der aus Motorrad- oder Sägeketten hergestellt wird, oft zur Herstellung von Messern benutzt, was zu einem sehr schönen Bild führt.

Mit neueren Stahlerzeugungsverfahren können so genannte Damastschmelzen erzeugt werden. Dies ist ein ganz anderes Material als der klassische Damaststahl. Damast bestehen aus Edelstahl, der durch Mischen des Grundmaterials mit Spänen während des Herstellungsprozesses aufbereitet wird. Edelstahl ist ein höher legierter Edelstahl, da er mehr als 10% chromhaltig sein muss, um nicht zu verrosten.

Damaskusmarkierung ist ein Ätzprozess auf einer metallischen Grundoberfläche, der dazu bestimmt ist, das Modell eines Damaststahls nachzuahmen. Das ist kein Damaszenerstahl. Derartige Nachahmungen sind oft visuell nicht von echten Damaststählen zu trennen. Damast ist in der Wappenkunde die Dekoration von Emblemen mit pflanzlichen Ornamenten und Rankenmustern im Stil von Arabesken[8].

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