Jagdgeschäft Wien

Jagdladen Wien

Niederösterreich und Wien Die Landesführung des Dachverbandes "Jagd . Unmittelbare Hilfe, größere Arbeiten werden sofort in der Werkstatt in Wien durchgeführt. Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Joh. Springer's Erbe ist ein traditioneller Rüstungshändler und Ex-KR. Der Firmensitz ist in Wien.

Zu dieser Zeit liess sich der Waffenschmied Mathias Nowotny aus Königgrätz in Wien nieder. Doch 1856 schoss er sich selbst und seine Verwitwete veräußerte das Unternehmen ein Jahr später an Johann Springer. Der aus Leutschach in Oberungarn stammende Johann Springer kam als Kupferstecher nach Wien.

Die feinen Gravuren der Wappenstellen aristokratischer Kundschaft in Metallkonstruktionen meisterte er. Außerdem lernte er Büchsenmacher und verheiratete später Katharina Nowotny, Schwesterschaft von Mathias Nowotny. Springer war 15 Jahre lang für Nowotny tätig, dessen vertrauenswürdiges Umfeld er sehr schätzte. Im Jahre 1857 ändert er nach dem Tode von Nowotny und der Firmenübernahme den Namen in "Johann Springer, vorm.

Matthias Nowotny". Johann Springer verstarb 1875 und seine Frau musste das Geschäft führen und sich um sieben gleichzeitige Nachkommen kümmern. In Birmingham haben die beiden Nachkommen Rudolf und Gustav Springer ihre Berufsausbildung teilweise bei Brandlin abgeschlossen, später das Geschäft übernommen und 1888 in "Johann Springer's Erben" umbenannt.

Noch im selben Jahr musste Springer das Altbau am Stock-im-Eisen-Platz aufgeben, da es für das neue Palais Fair demontiert werden sollte. Mit den Brüdern Rudolf und Gustav Springer konnte die Firma weiter aufgebaut werden. Bereits in den 1930er Jahren wurde Springer zum Fürstenlieferanten des monegassischen Hofes berufen. Zu den Auftraggebern des Unternehmens gehörten neben dem Herrscher und dem Kaiserhof wie Erzherzog Franz Ferdinand und Erzbischof Maria Theresia eine Vielzahl von Adelsfamilien, darunter die Adelsfamilien Liechtenstein, Esterházy, Coburg und Or?owskis.

Das Geschäft war gut und 1912 hatte das Unter-nehmen über eine Millionen Kronen Gold in den Forderungen. Die Firma Springer verfügte über eine eigene Produktions- und Ausstellungsfläche in der Josephgasse 10 im achten Kreis und drei Verkaufsstellen in Wien, darunter Stock-im-Eisen-Platz 5 im ersten Kreis und in Mariahilf. Mit dem Ersten Weltkrieg und dem Zerfall der Königsmonarchie wurden schwierige Situationen für das Untenehmen geschaffen.

Im Zweiten Weltkrieg musste das Werk unter anderem Ersatzteile für die V2-Waffe fertigen. Zum Kundenkreis gehörten der sowjetische Marschall Konew, der General Kaltschenko, die alliierten Officers und der Grosswildjäger Ernst Zwilling. Im Jahr 1949 trat Johann Springers Tochtergesellschaft Margarethe in den Betrieb ein. Das Waffengeschäft bleibt das Geschäftsfeld des Konzerns, zu dem unter anderem Industrieunternehmen gehören.

Allerdings stiegen die Verbindlichkeiten und 1958 mussten die Villa und die Produktionsfirma veräußert werden, um die Finanzierung zu restrukturieren. Margarethe Springer übernimmt 1963 nach dem vorzeitigen Tode ihres väterlichen Besitzers das Geschäft und führt es 45 Jahre lang. Zusätzlich zum Vertrieb von Jagdgewehren kooperiert das Unter-nehmen auch mit der Geschäftsleitung.

Zu den Dienstleistungen von Joh. Springer's Erben gehören eine Werkstatt für die Betreuung und Instandsetzung von Rüstungsgütern, ein Schießeller, die Erlangung eines Waffenscheins, eine Schießkurs und Schießausbildung sowie der An- und Verkauf von Zivilwaffen und Zivilmunition in Kooperation mit der Beretta oder dem britisch-röniglichen Gerichtslieferanten James Purdey & Sons.

In der Auswahl der luxuriösen Rüstungen bietet das Unterneh-men Zubehör, alte Rüstungen, Rohlinge, Pistolen, Schrotflinten, Kippschrotgewehre, Kombigewehre, Proben, Präzisionswaffen und Wiederholungswaffen. Ursula Rischanek: Springer erschließt neue Geschäftsbereiche. Wirtschaftblatt, 17. Februar 2008, abrufbar am 24. Februar 2009 (Deutsch, Jagdausrüstungslieferant und Rüstungshändler Joh. Springer's Erbe ist auf einer breiteren Basis.

Christian Johann Springer: "Ausländische Gäste stellen immer wieder die Frage, wo sie in Österreich suchen können"". János Kalmár, Mella Waldstein: Lieferanten des kaiserlichen und königlichen Hofes von Wien.

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