Jagdhorn

Hirschhorn

Im Rohne #Jagdhorn trafen sich am Wochenende die Spieler des Lausitzer Reviers. Je nachdem, welche Tasten Sie drücken, kann das Jagdhorn drei verschiedene Noten spielen. Jagd Horn, Parforce Horn Prinz Pless, Signalhorn, Bugle, Jagdhorn und Jagdsignale. Der Jagdhornstoß ist ein Teil des Jagdgesetzes, was sich nach außen stark auswirkt. Das Restaurant Jagdhorn bietet Ihnen regionale, authentische, hausgemachte ungarische und internationale Gerichte, mit einem Keller voller bester Weine.

An der BOKU ein Horn jagen gelernt

Seit 2009 setzt sich die BOKU zusammen aus Studenten und Dozenten der Hochschule für Bodenkultur Wien sowie Nichtstudenten, die sich für Jägermusik interessieren. Die 3 Hauptgruppen bestehen aus einer gemischten B-Gruppe ( "Prinz Pless" und "Parforce-Hörner" in B) mit ca. 25 Stk., einer Es-Dur-Gruppe ("Parforce-Hörner" in Es-Dur). An der BOKU wird jeden Montagmorgen, Vormittag und Donnerstags in der Lernzeit ab 18 Uhr der Jagdhornkurs abgehalten, in dem das Spiel des Waldhorns in mehreren Auftrittsgruppen (Anfänger, Anfänger mit Vorkenntnissen, Fortgeschrittene, Könner ) gelernt und Signal- und Jagdspielstücke erprobt werden.

Es wird auch eine neuere Jagdhorn-Literatur entwickelt!

Jagd Horngeschichte St. Gallen Jagdclub Hubertus

Die Akustik-Kommunikation war schon immer eine unabdingbare Voraussetzung für die Jäger. Der erste Hornton entstand zweifellos durch das Einblasen in einen naturbelassenen Holzkörper, z.B. ein Bisonhorn. Lange vor unserer Zeit, als die Menschen lernten, durch Giessen, Schmieden oder Antreiben aus Metallen zu extrahieren und sie zu verformen, wurden bald auch Metallkörper produziert, mit denen die ersten von menschlichen Händen gefertigten Geweihhörner geschaffen wurden.

Dennoch war das Jagdhorn damals wie die Pistole ein unentbehrliches Jagdgerät. Durch die Weiterentwicklung wurde das Jagdhorn erweitert und mit zusätzlichen Spulen für eine bessere Handhabung versehen. In der Barockzeit, im XVII. Jh., gewann die Jagd auf Parforce an Boden. Das Jagdhorn von Parforce wurde für diese Art der Jagd konzipiert. Verschiedene Naturtöne erlauben es dem Hornisten, sonore Signaltöne, Fanfaren bei der Jagd und Musik auf diesem Instrument zu spielen.

Das Jagdhorn erlangte an den Hofe von König Ludwig XIV. von Frankreich seinen höchsten Entwicklungsstand und seine Glanzzeit. Das Jagdhorn der Parforce wurde später zum konzertanten Waldhorn. Der Jagdhorn hat seine Wichtigkeit verloren. Das Jagdhorn der Parforce erlebt in den 1960er Jahren eine Wiedergeburt. Durch seine große Klangvielfalt hat er den Weg zurück in viele Jagdhorngruppen eingenommen.

Das Jagdhorn hat im Technikzeitalter von Radio und Telefon seine heutige Rolle bei der Jägerei einbüßt. Das gilt auch für das Jagdhorn. In den Bräuchen des Jagdhornblasen sind die traditionellen Jagdzeichen, Fangfrösche und Jagdmärsche beibehalten. Viele der in der Gruppe spielenden Jagdhörner beherrscht und versteht die ca. 40 deutschsprachigen Jäger.

Es kommt also vor, dass das Jagdhorn heute viel öfter und öffentlich zu vernehmen ist als damals, als es nur zur Bejagung verwendet wurde. Sogar einige stressbelastete und handyabhängige Jäger verzichten auf die technischen Jagdhilfen und greifen auf das traditionelle Signalhorn zurück. Auch heute noch ist das Jagdhorn in seinen vielfältigen Ausprägungen von großer Bedeutung.

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