Japanische Haikus

Haikus aus Japan

Haiku ist ein beliebtes Genre der japanischen Poesie. Hier sind Sie, Japans Gänse: Weshalb waren die Dichter der Beat-Generation so begeistert von Haikus? Bei Haiku geht es hauptsächlich darum. Das ist Lily Smalls: Ich trage immer dieses kleine Haikus-Buch bei mir.

Die japanische Jahreszeit - Tanka und Haarschmuck aus dreizehn Jahrhundert - Tanka und Haarschnitt aus dreizehn Jahrhundert

Die Essenz aller japanischen Kunstwerke ist es, mit den wirtschaftlichsten Methoden die schönsten Sachen auf engstem Raum zu schaffen. Im Bereich der Poesie verdient Haarschnitt die Auszeichnung. Dreizeilig, siebzehn Trigramme, wahrscheinlich die wohl schnellste Form der Poesie der Erde. Hai-Ku sind freie Wörter. Hai-Ku sagt nicht alles, verbirgt viele Sachen, lässt Empfindungen aus, sie werden erst im Kontext der einzelnen Konkretisierungen sichtbar.

Die traditionellen Haikus sind der Umwelt, dem Zyklus der Saisons, der gegenwärtigen Erfahrung und ihrer Reflexion verbunden. "Die japanische Jahreszeit. Eine federleichte Einführung in diese lebenswichtige, aber in ihrer Seltenheit so überschwänglich reiche japanische Kurzdichtungswelt bieten Tanka und Haiiku aus dreizehn Jahrhunderten". Es wurde von Gerolf von Coudenhove (1896-1976), Vater einer Japanerin und eines Österreichers, zusammengestellt und aufbereitet.

Der alte Japaner beherrscht nur Kurzvokale und freie Trigramme, keine Betonung von Wörtern, keine Reime, keine Aufzüge und keine Änderung von langen und kurzen Trigrammen. Die Übersetzung japanischer Poesie steht im Vergleich zu Coudenhove für den Bestreben, perspektivlose japanische Federzeichnungen in eine europaweite, perspektivisch wirkende Ulmenmalerei zu transformieren. Aber im Laufe der Zeit hat sich die Tradition des Schreibens von Haar schmuck in drei Linien mit fünf, sieben und fünf Silben etabliert.

Er ist der große Schwester des Haikus und setzt sich aus 5 Linien mit fünf, sieben, fünf, sieben, fünf, sieben und sieben, zusammen 31 Trigrammen zusammen. Er ist im Grunde die Abkürzung des Tankas und hat die beiden letztgenannten Linien lediglich gekürzt. Der kurze, aber sehr informative Epilog von Gerolf Coudenhove erhellt und erklärt weitere Einzelheiten der mysteriösen japanischen Poesie.

Kodenhove hat die Tanka und Haarschmuck nach den fünf Saisons Japans arrangiert. Frühling, Hochsommer, Herbst y Wintersemester gehen dem neuen Jahr voraus; in der jap. japan. Gewöhnlich wird es anfangs feierlich begangen. Das neue Jahr steht für Abfahrt und Neuanfang, Mensch und Umwelt ergeben sich der Gnade Buddhas und dem Glauben an die Geschlossenheit von Geschichte, Gegenwart auf der einen und Zukunfts auf der anderen Seite.

Das Beobachten der Wildnis mit all ihren Naturwundern und ihrer Vielfältigkeit an Flora und Fauna steht im Fokus aller Haikus und Tanka. Die mit drei Linien gemaltes Sprechbild hat Leerzeichen, will vom Lesenden, von jedem Lesenden einzeln auszufüllen sein. Der Text ähnelt hier der Tuschzeichnung, die sogar darauf hinweist, dem Zuschauer mehr weisse Oberflächen bietet als gemalt, mit wenigen Betonpinselstrichen die umfassende Essenz von Mensch und Sei.

Es ist daher nur logisch, die Gedichte in diesem Buch um kleine Tintenminiaturen von japanischen Künstlern zu ergänzen. Die beiden sind verspielt, suggestiv, zeichnen Momentaufnahmen und führen den Betrachter dennoch in die metaphysischen Abgründe. Es bedarf keiner philosophischen Ausbildung, keiner fundierten Kenntnis der japanischen Sprache und deren Kulturen, sondern nur einer entspannten Öffnung und etwas Frieden.

Auf nur drei bzw. fünf Linien gibt es Freude und Traurigkeit, Schönes und Vergängliches, Verlangen und Hoffen, Liebe, Schmerz und Erfüllung, kurz gesagt, die Erfüllung des Daseins. "Die japanische Jahreszeit. Die Ausstellung "Tanka und Hai -Ku aus dreizehn Jahrhunderten", vor allem in diesem literarischen Umfeld, ist eine wunderbare Einführung in die japanische Lyrik, ohne detailliertes Vorwissen kann und kann jeder in eine entfernte, aber zugleich sehr enge Vorstellungswelt untertauchen.

Dies ist einer von drei überlebenden Haikus aus der Hand von Rainer Maria Rilke. Als einer der ersten deutschsprachigen Poeten wandte er sich merkwürdig der asiatischen Kurzdichtung zu und ist damit einer der Begründer einer 90-jährigen Geschichte der deutschsprachigen Hai-Poesie. Noch heute ist dem Thema Haarschmuck in Deutschland eine kleine, aber lebendige Szenerie gewidmet.

Eine schöne Einführung gibt die Website der Deutsche Hai-Ku-Gesellschaft e. V.. Es ist nicht notwendig, weiter zu betonen, dass auch heute noch in Japan Milliarden von Tanka und Haarschmuck geschrieben werden, unter anderem in einem jährlichen Wettkampf des Kaisers. In Japan erscheinen, vom Hochtechnologiezeitalter nicht beeindruckt, regelmässig neue Kurzgedichte, aber diese Überlieferung lässt immer mehr die Unterstützung junger Menschen im Reich der aufgehenden Sonne nach.

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