Löffel Spiegel

Spiegel mit Löffel

Aber warum wird alles ganz nah am Löffel richtig gespiegelt? Bei einem Löffel ist alles ein wenig anders. Der Grund dafür liegt darin, dass ein Löffel konkav ist (er ist nach innen gebogen). Allerdings ist er nicht wie ein normaler Spiegel flach, sondern gekrümmt. Weshalb man sich in einem Löffel auf dem Kopf sieht, ist mit der gekrümmten Oberfläche verbunden.

Weshalb ist das gespiegelte Bild in einem Löffel oder einer Gabeln auf dem Rücken, aber nicht auf einem Messers?

Weshalb ist das gespiegelte Bild in einem Löffel oder einer Gabeln auf dem Rücken, aber nicht auf einem Messers? Der Grund für diese optische Kunstakrobatik ist die Form des Öffner. Dabei dreht er sich oben und unten, oben und unten, oben und oben, innen und außen mit. Ähnlich verhält es sich mit der Gabels. In der Regel ist er im Zahnbereich gebeugt, auf seiner "konkaven" Fläche reflektiert man sich auch im Kopfstand.

Dagegen ist die breite Seite eines Ledermessers flach wie eine Zunder. Es schafft ein spiegelbildliches Bild wie der Badezimmerspiegel: oben und unten, oben, vorne, links in der Mitte und hinten - alles an der rechten Seite. So ist es nicht verwunderlich, dass Löffel, Klingen und Gabeln nur eingeschränkt als Spiegel einsetzbar sind. Lediglich ein Metallmesser, solange man kein Loch für eine Käseaxt im Auge hat, macht hier eine gute Figur. Könntest du das?

Hochglanzpoliert, schafft es ein normales Spielbild. Als gekonnt in Stellung gebrachter Handrückspiegel bietet ein Skalpell einen freien Blick auf seine Unterseiten und den dort versteckten Markenauftritt. Bei einem Löffel ist diese Art der Ausspähung viel aufwendiger. Abhängig davon, ob man die nach aussen gekrümmte oder die hohl geschwungene Löffelseite ansieht, steht das Spiegeln senkrecht oder es steht auf dem Kopf.

Letztere ist von konkaven Spiegeln bekannt und nichts anderes ist das Innere des Teelöffels. Gleiches betrifft die Gabeln. Normalerweise wird er am Ende wie eine Spatenschaufel abgebogen, an seiner Hohlseite steht man auch am Ende. Aber auch der Löffel wechselt nach oben und unten, da er rundum umläuft. Daher verläuft das reflektierte Streulicht - nichts anderes ist ein Spiegeln - "quer": Wenn es auf die linke Kante des Teelöffels fällt, wird es nach rechts umgelenkt, während von rechts einfallendes Streulicht nach links umgelenkt wird.

Gleiches trifft auf die Ober- und Unterkante der Schaufel zu. Schlussfolgerung: Sie hängt vom Lichteinfallswinkel zwischen Leuchte und Spiegel ab. Mit einem Löffel verändert sich dieser Blickwinkel entlang seiner Fläche, mit einem Flachmesser nicht. Aber auch der Löffelabstand ist von großer Wichtigkeit. Einfach zu merken, man nimmt es in die Hände und untersucht die eigene Reflexion.

Beim Ausstrecken des Armes ist das Motiv schmal, es wird immer grösser, wenn man sich dem Löffel nähert. Sonst schwimmt der Löffel unmittelbar vor der Nasenspitze und man kann nichts mehr sehen.

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