Pfefferoni Sorten

Peperoni-Sorten

Info: Der Soroksari Chili ist eine süße und saftige, alte ungarische Gemüsepfeffersorte mit hübschen länglich-blockigen Früchten. In der Wildform wurden milde Gemüsepaprika und Peperonisorten wie ´De Cayenne´, ´Dulce Italiano´ und ´Red Hot Chili´ gezüchtet. " Buth Jolokia red" ist eine kurze, spitze, dünnwandige Peperoni-Sorte, die rot reift und sehr scharf ist. Der Begriff Paprika bezieht sich auf die großen fruchtigen und meist milden Sorten. Die bekanntesten Vertreter dieser Art sind die Aji-Sorten.

Varietäten züchten?

Immerhin gibt es rund 4000 nachgewiesene Sorten*. Nachdem Kolumbus die Chili in der Neuen Weltkugel entdeckt hatte, breiteten sich die brennenden Früchten bereits im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert aus. Überall, wo sie serviert wurden, wurden sie rasch zu einem prägenden Bestandteil der nationalen Küche und es entwickelten sich länderspezifische Sorten.

Der heimische Chilianbau könnte man sich jedes Jahr auf die typischen Chili eines Staates beschränken, z.B. Mexiko: Jalapeño, Serrano, Habanero, De Arbol, Cascabel, Guajillo, Puya, Pasilla, Mulato, Poblano/Ancho (die letzten drei sind das Klassiktrio für die bekannte Sauce "Mole Poblano"). USA: Zum Beispiel "Green Chiles", die klassischen Stücke aus New Mexico wie NewMex 6-4 Erbe, LuMex Big Jim, Espanola Improved, LuMex R Naky, LuMex Joe E. Parker oder Sandia.

Italien: Peperone (milde, meistens grössere Obstsorten wie z. B. Mochetto, Piacentino, Corno, Friggitello) und Peperoncini (feurige Sorten, kleine Obstsorten wie Diavolicchio oder Tondo Calabrese). "Als Alternative zur Country-Küche könnte man auch Chili aus so vielen verschiedenen Nationen oder Erdteilen wie möglich züchten, wie Mexiko (Jalapeño), Brasilien (Malagueta), USA (Anaheim), Peru (Rocoto), Beispielsweise eignet sich New Mexican Green Chile wie NuMex 6-4 Erbe oder Big Jim, Poblano, Turkisholmalik ( "Füllpaprika"), Tondo Calabrese, Golden Treasure, Fehl ers, Gypsy, Cubanelle und Poblano zum Abfüllen.

Serrano und Habanero können aber auch geräuchert werden. Zu Salaten und Snacks passen knusprig-milde Sorten wie Lunchbox (Rot, Orangen oder Gelb), Golden Treasure oder der besonders fleischige Spitzen-Rosso und Round of Hungary. Sie können sich auch auf ein spezielles Chilischotenfoto freuen. Von Jalapeño zum Beispiel gibt es verschiedene Variationen, z.B. LuMex Jalmundo, Vaquero, Conchos, Early Jalapeño, Jalafuego, El Jefe, Biker Billy.... sie alle sind unterschiedlich in punkto Schlagfertigkeit, Aroma, Grösse und teilweise in der Farbe: LuMex Piñata wirkt wie ein bunter ornamentaler Chilischote.

Die NuMex Primavera ist eine Rasse mit dem typischen Mexikaner-Aroma von Jalapeño, aber vollkommen frei von Verzerrungen - man könnte den restlichen Teil der Gattung damit locken und die Verzerrung allmählich erhöhen.... außerdem sind Jalapeños unheimlich vielfältig in der Anwendung. Wer es sich wirklich selbst angetan haben will, könnte die heißesten Chilischoten der Erde züchten - aber die Möglichkeiten sind ziemlich begrenzt.

Selbst wenn sie nicht mehr so beliebt sind wie früher, haben Chocolate Habanero, Fatalii und Caribbean Red ebenfalls viel Licht.

Verwenden Sie alle diese Typen nur mit Arbeitshandschuhen! Die Chilis haben nicht nur etwas für den Geschmack, sondern auch für die Ausstrahlung.

Die beiden UnternehmenuMex Twilight und Abbraccio sorgen für ein unglaublich gutes Farbspiel. Produktivitäts- und Sorten, die für das heiße und trockene Klima in der Wüste im Süden von New Mexico gezüchtet werden, wie z.B. NewMex Big Jim, werden oft von Fäulnis in nassen Gewächshäusern angegriffen.

Spätreifende Sorten sollten früher gesät werden, wahlweise sollte ein Treibhaus oder ein Streuobstgarten zur Saisonerweiterung zur Verfügung stehen.

Auch in diesem Falle ist es sinnvoll, auf besonders ertragreiche Sorten zu achten. Informationen in Sortenbezeichnungen ("besonders produktiv") oder Züchterberichten und Bildern sind hier nützlich. Wenn mehrere Sorten kultiviert werden, müssen auch vor dem Blühen Massnahmen gegen die Auskreuzung ergriffen werden.

Beim Saatgut gibt es bei weitem die größte Varianz. Deutlich kleiner ist die Selektion der gekauften Pflanzen - in Baumärkten oder Gartencentern gibt es in der Regel nur die klassischen Sorten wie Cayenne, Jalapeño, Habanero und einige wenige Pfeffersorten.

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