Schärfe Fotografie

Scharfstellen Fotografie

Das Unterscheidungsvermögen von Details in einem Bild wird als Schärfe bezeichnet. Die Schärfe ist eines der wichtigsten Ziele bei der technischen Umsetzung der Fotografie. Der physikalisch erreichbare Bildschärfefaktor wird maßgeblich durch die Auflösung von Objektiv und Bildsensor bestimmt. Die Qualität von Fotos wird oft an ihrer Schärfe gemessen. Schärfe gilt seit den Anfängen der Fotografie als der wichtigste Parameter für die technische Qualität von fotografischen Bildern.

Das ist Schärfe.

Dabei wird die Lösung in Zeilenpaaren pro Abbildungshöhe (LP/BH) ausgedrückt. Mit zunehmender Feinheit der vom Gerät wiedergegebenen Leitungspaare ist die Bildauflösung umso besser. Auch für den Schärfeabdruck ist es von Bedeutung, mit welchem Kontrastlinienpaar die Darstellung erfolgt. Im Allgemeinen sind Auflösungen und Kontraste bei Linsen in der Mitte des Bildes besser als in den Randgebieten, insbesondere wenn die Öffnung offen ist.

Das Dimmen um zwei bis drei Ebenen steigert in der Regel die Schärfe, aber ein Überdimmen verringert die allgemeine Schärfe aufgrund von Diffraktionseffekten. Das Detail aus einer Landschaftsfotografie verdeutlicht, wie sich der Eindruck der Schärfe mit dem Gegensatz des Bildes ändert. Bei Kontrastverstärkung wirken nicht nur die Farbtöne satter, sondern auch der Eindruck der Schärfe (2).

Wird dann die Farbsättigung reduziert (3), verbleibt der Effekt von mehr Schärfe. Testaufnahmen (Siemens-Stern) eines Objektivs: In der Mitte des Bildes bietet dieses Glas eine gute Bildqualität bei einer offenen Apertur; Schärfe und Kontrast sind auf einem hohen Level. Bei geöffneter Öffnung ist das selbe Motiv in den Bildwinkeln weniger gut.

Auflösungen und Kontraste werden auf weniger als 60 Prozentpunkte der von der Linse in der Mitte des Bildes erzielten Ergebnisse reduziert. Abbildung 1: Schärfe in der Mitte des Bildes; Abbildung 2: Schärfe in den Ecken des Bildes. Mit nahezu jeder der Kameras können Sie unterschiedliche Bildgrößen wie z. B. Helligkeit, Farbkontrast, Farbsättigung und Schärfe festlegen. In den meisten Fällen ist es nicht sinnvoll, dort einen höheren Messwert zu setzen, da die anschließende Schärfe im Bildverarbeitungsprogramm besser steuerbar und umkehrbar ist.

Lassen Sie das Schärfen auf der Grundeinstellung oder reduzieren Sie das Schärfen um eine oder zwei Ebenen, um übermäßig geschärfte Ränder zu verhindern. Das Schärfeverhalten des Menschen ist auf das Erfassen von Ecken und Konturen ausgerichtet. Betrachtet man diese, so empfindet man das Motiv als scharfer, obwohl sich sein Wissensgehalt (Detailzeichnung) nicht vergrößert hat.

So konnten in den Anfängen der Fotografie mit einem feinen Bürstenstrich leicht alle wichtigen Details des Bildes wie z. B. z. B. Augen aufgedeckt werden. Die in der Bildverarbeitung eingesetzte "unscharfe Maskierung" hat auch die Aufgabe, den kontrastreichen Effekt an Rändern und Strichen zu erhöhen. Abbildung 1 (oben) ist mäßig nachgeschliffen ("Stärke 100 Prozent"), Abbildung 2 (unten) ist übergeschärft ("Stärke 500 Prozent").

Inwiefern muss ein Bild gestochen scharfe Bilder haben? Qualitätscheck in der Fotografie bedeutet zum einen, dass man verschiedene Typen von Unschärfen deutlich voneinander trennen kann: verschwommene oder fehlfokussierte - das ist die Thematik. Andererseits sollte man das Kreativspiel mit Schärfe und Verschwommenheit kultivieren. Mit dem Fokus kann man zum Beispiel die Blicke des Zuschauers auf das Hauptobjekt richten.

Während ein verschwommenes Foto normalerweise für den Müll gereift ist, kann ein verschwommenes Motif Bewegungen ausmachen. Den Eindruck der Schärfe beeinflussen auch die Lichtverhältnisse während der Aufnahmen, wie z.B. die Lichtart und die Lichtrichtung, die Eigenschaften des Objekts, seine Farben, Kontraste und Strukturen. Das Ausleuchten eines Bildes leistet einen wesentlichen Beitrag zum Eindruck von Schärfe.

Es ist nicht jedes Motif, das eine gleichbleibende Schärfe erfordert. Der Hund sieht gestochen scharfe Porträts aus, obwohl in der Tat nur der Schädel spitz ist, während der Untergrund verschwommen ist. Es wird an Bewegungsverzerrungen gedacht, aber in der Tat ist der Schwanz des Hundes schlichtweg außerhalb der Tiefenschärfe. Das Foto des Mühlrades ist attraktiv, denn hier kontrastiert ein scharfkantiger Bildträger mit der Bewegungsunschärfe und wurde mit 1/15 s bei Öffnung 10 aufgenommen. 1/15 s ist alles, was sich nicht verschiebt, aber verschwommen sind das Mühlrad, der Wasserkorb und das Nass.

Foto 1 (links) wurde mit 1/15 s bei Öffnung 11, Foto 2 (rechts) mit 1/4 s bei Öffnung 22 aufgenommen, was die Unschärfe verstärkt. Das große Buddhabild wurde von einem Dreibein bei 5,6 und 1/8 s aufgenommen; das Hauptobjekt ragt deutlich aus dem verschwommenen Untergrund heraus.

Abbildung 1 ist ein Auszug daraus. Das zweite Detail eines zweiten Bildes, das auch bei 1/8 s, aber von der Seite aufgenommen wurde und somit verschwommen ist, ist das zweite eines. In Abbildung 3 hingegen lag der Fokus nicht auf dem Hauptgedanken, sondern auf dem Untergrund. Eine Fotografie wird als gestochen scharfe Sache empfunden, wenn die wichtigen Bereiche des Objekts im Fokus sind.

So kann es z. B. bei einem Portrait ausreichend sein, dass die Blicke scharfgestellt sind, während bei einer Landschaftsfotografie eine kontinuierliche Schärfe vom Vordergrund bis zum Untergrund erforderlich ist. Es ist hilfreich, wenn Sie mit dem mittleren AF-Bereich der Fotokamera auf ein Objekt außerhalb der Mitte des Bildes fokussieren möchten: Zielen Sie auf das Objekt mit dem mittleren AF-Bereich und betätigen Sie dann die AF-L-Taste.

Mit AF-S (Single Autofocus) passt die Fotoapparatur den Autofokus auf das Motiv an und lässt ihn bei dieser Position, auch wenn sich das Motiv danach verschiebt. Mit AF-C (Continuos Autofocus) fokussiert die Fotokamera auf das Zielobjekt und passt sich ständig neu an, wenn das Motiv seinen Abstand zur Fotokamera ändert.

Mit AF-A (Automatic Autofocus) bestimmt die Fachkamera, ob sie AF-S oder AF-C auch nach der Motivanalyse für besser geeignet erachtet. Kleinbild: Der Frujifilm X-20 verfügt über einen integrierten Mechanikschalter für AF-S, AF-C und Multifunktion (manuelle Fokussierung). Mit der automatischen Zielauswahl bestimmt das AF-System anhand bestimmter Verfahren, welche der zur Verfügung stehenden AF-Felder verwendet werden sollen und welche Objektdetails innerhalb der zur Verfügung stehenden Tiefenschärfe liegen. Bei der automatischen Zielauswahl wird das AF-System anhand bestimmter Rechenalgorithmen entscheiden.

Sie können an nahezu jeder der Kameras individuelle AF-Punkte auswählen, entweder im Sucher der Kameras oder auf dem Live-Monitor.

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