Schärfe wird Gemessen in

Die Schärfe wird gemessen in

Aus Tomaten, Curry und verschiedenen Gewürzen gemischt, wird die Sauce in vielen Snacks auch in verschiedenen Schärfegraden angeboten. Das Ziel des Pharmakologen Wilbur Scoville war es, mit Hilfe von Probanden eine "Skala der Schärfe" zu erstellen. Diese wird in "Scoville Heat Units" (SHU) gemessen. Dabei wird die Konzentration der Schärfe gemessen. Es wird der Anteil der scharfen Substanz Capsaicin im Chilipfeffer gemessen.

Pikant bis mühsam

Jalapeño: Diese Variante ist eine der berühmtesten Chili-Sorten und ein klassischer Vertreter aus Mexiko. Sie ist mit ihrer langen Form und der charakteristisch gerundeten Seite leicht zu erraten. Cayenne: Diese Chilisorte eignet sich besonders gut zum Abtrocknen, da die langgestreckte, teils verdrehte, hellrote Beerenfrucht sehr mager ist. Die Früchte werden nach dem Austrocknen oft zu Gewürzmehl aufbereitet.

Der bekannteste ist der "Cayennepfeffer". Dies sind sehr heiße Chili-Sorten aus Mittel- und Südamerika. Je nach Rebsorte schwankt die Farbe der Früchte von einem gelben bis zu einem roten Farbton. Diese Chili-Früchte haben neben ihrer enormen Schärfe auch einen fruchtigen, exotischen Nachgeschmack.

Tabak: Die kleinen aromatisch geprägten Hülsen wachsen von grüngelb bis gelb und später knallrot heran und sind saftreich. Das schlanke, dünnflüssige Obst ist nur wenige cm lang, hat aber eine dauerhafte Schärfe und ein florales Bukett.

Piri-Piri: Piri-Piri ist ein portugiesischer Sammelbegriff für sehr heiße Chilischoten.

Die Grundwerte für Chilis

Bei den verschiedenen Chili-Sorten ist nicht nur die Variation von Form, Farbe und Geschmack charakteristisch, sondern auch die Gewürzigkeit, gemessen in Scoville-Einheiten (SHU). Fünf (2.500 - 5.000 SHU) - bereits deutlich besser..... Chillies und Chili-Produkte mit einem Schweregrad von 9 oder höher sollten von Kleinkindern fernhalten werden; bei Erzeugnissen sind die Warnungen auf Etikett und Aufkleber zu befolgen.

Scharfe ist nicht immer scharfe Sache.

Chilis. Dass ihr zartes Prickeln und Prickeln im Mundbereich nicht zu einem unangenehmen Verbrennen wird, hängt nicht nur von der korrekten Dosis, sondern auch von der Vielfalt ab.

Erstens: Nicht jeder Chilischote ist ein Teufelsgewürz! Babyglocke zum Beispiel ist so ein sehr mildes Chilischote, das auch noch richtig gut schmeckt. Zum Beispiel ist es ein sehr mildes Chilischote. Selbst die in jedem Lebensmittelgeschäft verfügbaren und in der Regel mit einem Grad der Schärfe von 2 klassifizierten Milchsorten lösen bei echten Heißkochern nicht einmal eine Zuckung mit dem Mundeinfall aus, sondern transportieren die charakteristische Chilifärbung auf weniger hart gekochte Gourmets.

Chilis sind nicht nur auf verschiedene Weise würzig, sondern können auch mit Fruchtnuancen von Duft und Geschmack überrascht werden. Zitronendrops zum Beispiel, die bereits zu den wirklich feurigen Varietäten gehören, begeistern nicht nur durch ihr wunderbares Zitronenaroma (der Namen kommt nicht von ungefähr und nicht nur durch ihr zitronengelbes Aussehen), sondern auch durch ihre spürbare Würze.

Das, was die Hülsen überhaupt so heiß macht, ist Capsaicin, eine natürlich vorkommende organisch aktive Komponente. Heute sind die Messmethoden technisch und anspruchsvoll, aber die Schärfe ist immer noch in Wilbours Werte gegeben, und zwar SHU für "Scoville Heat Units".

Damals prüfte der Forscher lediglich, wie viele Kubikmeter Leitungswasser benötigt werden, um 1ml reines Kapsaicin zu kosten, das aus der entsprechenden Chilisorte gewonnen wird. Zum Vergleich: Das reine Kapsaicin hat einen Gesamtwert von 16.000.000.000 auf der Scoville-Skala. Wo es heiß ist, muss es natürlich am heißesten sein. Es ist das Gleiche in der Chili-Welt.

Im Jahr 1994 war die Kalifornianische Habanero Variante Red Savina mit über 570.000 SKU das heißeste Chilischrot der Weltgeschichte. Im Guinness Buch der Aufzeichnungen wurde Kolokia mit mehr als 1.000 Stück als das heißeste Chilischoten der Weltgeschichte aufgeführt. 0000 Skoville in Deutschland. Sechs Jahre später war dieser Schärfevergleich auch Vergangenheit. Seit 2013 macht der Carolina Schnitter, der "Gevatter Schnitter von Carolina", seinem Ruf mit einem Geschmack von 1.569,300 Schu, alle Ehre und ist immer noch der heißeste von den heißesten.

Weil die Manie für die Steigerung unserer Zeit auch vor den kleinen Hülsen nicht aufhört. Es werden noch deutlichere Variationen veredelt. Echte Chilifans werden sich jedoch nie für eine möglichst hohe Schärfe interessieren. Es ist so heiß wie die Hölle, es ist direkt hinter dem Punkt.

Auch die beim Garen mit Chili entstehenden Gase können Auge und Schnauze irritieren - aber das ist nur bei den wirklich heißen Varianten der so. Kapsaicin ist besonders stark in den weißen Teilungen und Samen der Schoten enthalten. Bei der Schärfe von Extremick können Sie beide verwenden, andernfalls sollten Sie sie vor der Verarbeitung aussparen.

Wenn es später (zu stark) im Mundbereich verbrennt, denkt immer daran: Capsaicin ist fett, aber nicht wassermischbar. Chillies blühen übrigens auch auf dem Südbalkon und gar auf der Fenstersimse. Wenn Sie Ihr eigenes Chilischote anbauen möchten, finden Sie heute eine reichhaltige Palette an Samen. Mit ihren knallgelben, leuchtenden Orangen, intensivem Grün, feurigem Rot oder schokoladenbraunen bis glänzenden Schwarzkapseln sind sie je nach Variante auch ein Genuss für die Augen.

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