Schärfen wie die Profis

Scharfzeichnen wie die Profis

Tutorial Photoshop: Bilder wie die Profis schärfen! So schärft man ein Messer wie ein Profi. Scharfzeichnen wie ein Profi - mit diesen Tipps kann jeder es tun! Befestigen Sie es mit einer Schraubzwinge am Wachstisch oder an der Werkbank. Jetzt haben Sie beide Hände frei, um die Klinge über die Feile zu ziehen.

Anleitung - Schärfen wie die Profis

Wer schon immer wissen wollte, wie man Wildnisbildern den letzen professionellen Kick gibt, dem ist das folgende Lernprogramm bestens geeignet. Dies ist eine sehr selektive Schärfung der Umrisse, die Sie schärfen lassen wollen und nicht aller Formen, die das Bildrauschen verstärken und möglicherweise zu einer Erhöhung des Artefakts beitragen würden.

Dasselbe kann auch durch allgemeines Schärfen und dann sehr aufwendiges Durchstanzen in der Hobeltechnik erreicht werden, aber die nachfolgend beschriebenen Techniken sind viel edler, genauer und vor allem kürzer. Sogar die Hochpassfilter-Methode, die einige von Ihnen sicherlich wissen, bringt nicht die großen Ergebnisse der "selektiven Schärftechnik mit einer Konturmaske".

Sie benötigen das Softwareprogramm Photoshop und ein Foto, das geschärft werden soll. Mitnehmen: Solange ein Image verarbeitet wird, niemals im JPEG-Format speichern, sondern nur im verlustfreien Speicherverfahren als TIFF oder PSD (auf höchstmöglichem Bitniveau, z.B. 16 Bit). Sie haben also Ihr Foto in Photoshop nach Ihrem eigenen Wunsch editiert und wollen es nun als allerletzter Arbeitsschritt (wichtig!) dem Foto das endgültige "Schärfen" geben.

Dabei ist es von Bedeutung, dass das Motiv nur auf die Grösse scharfgestellt wird, in der es wiedergegeben wird. Das bedeutet, dass, wenn Sie möchten, dass das Motiv auf seine maximale Grösse geschliffen wird, es auch auf diese Grösse angepasst werden sollte. Möchten Sie das Motiv jedoch dennoch kleiner drucken, z.B. in einer Webanwendung, sollte das Motiv reduziert und beide Formate getrennt voneinander scharfgestellt werden.

In den meisten Fällen genügt jedoch schon eine Reduktion des Images ohne Schärftechnik, um den Eindruck der Bildschärfe des Images ohne Verarbeitung signifikant zu erhöhen. Die Verarbeitung der Bildschärfe in Maximalauflösung mit nachfolgender Reduktion ist oft keine gute Sache, da der Eindruck der Bildschärfe in der reduzierten Variante artifiziell übertrieben erscheinen kann. Mit nach Hause nehmen: Schärfen Sie das Motiv immer als letzter Bearbeitungsvorgang, in der Vergrößerung, mit der es wiedergegeben werden soll.

Entscheidend für alle bestehenden Schärftechniken ist jedoch die fehlende Fähigkeit, ein völlig verschwommenes und unscharfes Motiv in ein scharfes zu verwandeln. Um so besser die grundlegende Bildschärfe des Bildes, desto besser ist das Ergebnis der Schärftechnik. Häufig ist die einzigste Methode, die Bildschärfe eines leicht verschwommenen Bildes zu erhöhen, die Reduzierung der Größe.

Mit nach Hause nehmen: Von einem von Anfang an verschwommenen Foto kann keine Technologie ein wirklich scharfes Ergebnis liefern. Weshalb ist mein Foto verschwommen? Der tatsächliche Schärfewert sollte immer in der 100%-Ansicht abgelesen werden. Möglicherweise ist ein Motiv durch schlechte Optiken, falsch fokussierte Objektive, falsche Fokussierung und/oder Unschärfe der Bewegung verzerrt.

Bei korrekter Einstellung des Objektivs und immer noch unscharfem Motiv muss das Motiv jedoch aufgrund der Körper- oder Motivbewegung oder aufgrund von Bewegungsunschärfen (oder einer Kombination aus beidem) aus dem Fokus "herausrutschen". Um es einfacher zu machen, verkleinern Sie das Image auf die Hintergrund-Ebene (wenn es noch Anpassungsebenen usw. darüber gibt).

In der Ebenen-Palette klicken Sie mit der linken Maustaste auf die Hintergrundschicht und halten die Maus gedrückt, bewegen die Schicht auf das Symbol "Neue Schicht erstellen" (in der Ebenen-Palette auf der linken Seite des Papierkorbs) und lassen dann die Maus los (siehe Pfeile Abb. 1). Nun kann keine der Einstellungen Ihr fleißiges, vorheriges Ergebnis zu nichts führen, denn Ihr Image verdoppelt sich, unter der obersten Schicht in der Originalform ist es vorhanden.

Ihr Ausgabebild ist normalerweise im RBG-Modus verfügbar und sollte nun in den LAB-Modus umgewandelt werden, um mit dem Helligkeitskanal zu funktionieren. Klicken Sie auf "Bild", dann auf "Modus" und schließlich auf "LAB- Farbe" (siehe Abb. 3). Schalten Sie von der Layer-Ansicht auf die Kanal-Ansicht um (siehe roter Pfeile Abb. 4) und verdoppeln Sie den Helligkeitskanal. Die Helligkeitskanäle werden dabei dupliziert.

Verschieben Sie den Helligkeitskanal auf das Symbol "Neuen Channel erstellen" und geben Sie ihn frei (Symbol neben "Mülleimer" am unteren rechten Rand. Der blaue Pfeile sehen Sie Abb. 4). Jetzt sollte nur noch die Abschrift der "Helligkeit" wie in Abb. 4 (siehe grünen Pfeiltaste Abb. 4) eingeschaltet werden, und Ihr Foto wird schwarz-weiß.

Jetzt auf " Filtern ", " Filtern " und " Umrisse suchen " tippen (siehe Abb. 5). Die Darstellung ändert sich nun wie in Abb. 6 dargestellt. Drücken Sie dazu die Tastenkombination STRG + I und das angezeigte Image ändert sich wie in Abb. 7 dargestellt. Durch Drücken der Taste STRG + L öffnet sich das Eingabefenster für die "Tonwertkorrektur" (siehe Abb. 8).

Dabei ist es von Bedeutung zu wissen, dass die weissen Striche den später zu schleifenden Konstruktionen ausfallen. Das Dreieck unterhalb der Klangwertkorrektur muss nun so bewegt werden (siehe Pfeile in Abb. 9), dass der Untergrund ganz dunkel (!) wird und nur die zu schleifenden Flächen wie z. B. Äuglein, Konturen, Pelz, etc. klare weisse Striche zeigen!

Dies ist am besten unter "Filter", "Weichzeichner" und "Gaußscher Weichzeichner" möglich (siehe Abb. 10). Klicken Sie dazu bei gehaltener Steuerungstaste auf das Layer-Miniaturbild des doppelten Helligkeitenkanals. Dabei werden die weissen Striche selektiert und die für den Bildschirm charakteristischen "Ameisenspuren" erzeugt (siehe Abb. 11). Wird die Umschalttaste zur Steuerungstaste hinzugefÃ?gt, beide Taster gedrÃ?ckt und mit der linken Maustaste gedrÃ?ckt, werden nicht nur die hellsten WeiÃ?werte, sondern auch Grauwerte in die Höherpunkteauswahl aufgenommen.

Bevor wir schärfen, gehen wir zurück zur Ebenen-Palette (siehe Abb. 13) und selektieren nun den " Unscharfmaskierung " als Schärfungsverfahren über " Filtern ", " Schärfungsfilter " (siehe Abb. 13). Dadurch wird ein Optionsfenster geöffnet (siehe Abb. 14). Unabhängig davon, welche Wert dort gesetzt sind, werden wir umgehend bestätigt und bekommen die Sicht auf die Layerpalette aus Abb. 15. Da wir einen Smart Filters erstellt haben, können wir den Filters zu einem späteren Zeitpunkt erneut abrufen und die Wertangaben dort nach Wunsch ändern.

Doppelklicken Sie dazu auf das kleine Schiebereglersymbol auf der rechten Seite von "mask out of focus", unterhalb des Smart Filters in der Ebenen-Palette. ein (!) (siehe Pfeile Abb. 15). Daraufhin wird in einem Dialogfenster "Fülloptionen (Unscharfmaskierung)" der Modus von "Normal" auf "Leuchtdichte" umgeschaltet. Jetzt werden wir die letzte Schärfung unseres Motives vornehmen.

Die Aufnahme sollte in 100%iger Darstellung verfügbar sein. Durch Doppelklicken auf "Unscharf maskieren" in der Layer-Palette (siehe Pfeile Abb. 16) wird das Optionsfenster des Schärfalgorithmus geöffnet. Verwenden Sie dazu einfach nicht die Preview im Filtersdialog, da die Schärfe immer auf das gesamte Motive und nicht auf die von uns aufwändig ausgearbeiteten Umrisse angewendet wird.

Allerdings ist die Schärfe in der 100%-Ansicht im Dokumentfenster auf dem Bildschirm zu sehen (nur hier wird die Auswirkung der Filterschablone richtig dargestellt), und deshalb sollte das Image auch in der 100%-Ansicht sein! Sind Sie nun mit dem Ergebnis einverstanden (siehe Abb. 18), sollten Sie das Ergebnis vor dem Speichern in den RGB-Modus zurücksetzen.

Klicken Sie dazu auf "Bild", "Modus" und dann auf "RGB-Farbe" (siehe Abb. 17). Das Gridding des Smart Filters würde eine ganz gewöhnliche Schicht erzeugen, und das "Reduzieren" der Schichten würde in die Hintergrundschicht übergehen (siehe Abbildung 18). Jetzt kann das fertig gestellte Image im Wunschausgabeformat JPEG und/oder TIFF gespeichert werden.

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