Scharf Schmecken

Heißer Geschmack

Das Essen schmeckt würzig, wenn seine Zutaten ein Schmerzgefühl auslösen. Es ist eigentlich kein Geschmack, sondern nur eine Verbrennung auf den Schleimhäuten. Eine Freundin sagte mir, dass Hunde keine scharfen Sachen schmecken können. Sie müssen überhaupt etwas schmecken, oder wie mein Opa, der nichts mehr schmecken kann.

Die Brennenergie

Wonach schmecken wir, wenn wir "heiß" esse? Im Gegensatz zu vielen Annahmen ist "scharf" kein Geschmack, sondern eine schmerzhafte Reaktion. Auslöser ist die Droge Kapsaicin, die z.B. in Chili, Paprika und Peperoni vorkommt. Es ist uns gelungen, unser Hirn von einer kritischen hohen Mundtemperatur zu überzeugen. Kaum bewegt sich das Rührwerk über die Sprache, lösen die Schmerzmittel den Alarmton aus.

Capsaicin schafft das Gefuehl, dass sich die temperaturempfindlichen Schmerzkanäle selbst gebrannt haben - und diese Botschaft wird an das Hirn weitergegeben. Die Bandbreite geht von milde (0 Scoville-Einheiten für Peperoni) bis heiße (mehr als 30.000 Scoville-Einheiten für Cayenne-Pflanzen, Thai-Chili oder Habanero mit bis zu 500.000 Scoville-Einheiten) und ist aufsteigend.

Die glühenden Rührwerke werden in ihrem fetten Körper wieder aufgelöst. In diesem Falle ist die Verwendung von Quellwasser als Löschsubstanz nicht geeignet, da der Täter Kapsaicin nicht wassermischbar ist und durch das kalte Nasswasser im Maul verbreitet wird.

Können Haustiere scharf schmecken? Scotch (Tiere, Nashörner)

Lediglich Voegel, die die Fruchte der Pflanzen mit ihren Kernen in der Regel ganz schlucken und die Kernen nicht verdaut haben, sollten sie essen.

Allerdings ist scharf kein Geschmack, sondern ein Gefühl von Schmerzen (Brennen) der Schleimhäute.

Bonner (dpa/tmn) - Ob verbittert, saurer, salziger oder heiß: Was die Kleinen gern fressen, wird in den ersten Jahren des Lebens entschieden. Daher sollten die Erziehungsberechtigten ihren Kleinen so viele unterschiedliche Nahrungsmittel wie möglich zur Verfügung stellen. Alle Kids mögen Süßigkeiten. Denn: "Angeboren ist die Präferenz für Süßigkeiten", erläutert Prof. Ines Heindl, Ernährungsberaterin im vom Bundesministerium für Ernährung geförderten Healthy Life Network.

Im Prinzip sind alle Bedingungen für die Verkostung von Kindernahrung bereits gegeben. Nur wer es selbst ausprobiert, lernt, ob ein Essen gesalzen, saurer oder heiß ist. Es ist am besten, wenn die Erziehungsberechtigten ihren Kleinen in dieser Zeit unterschiedliche Nahrungsmittel anbieten und sie selbst zubereiten. Auf diese Weise machen sich die Kleinen mit dem neuen Essen bekannt.

Aber was tun, wenn ein Kind neue Nahrung ablehnt?

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