Scoville Schärfe

Schärfe von Scoville

Weil jeder Mensch an Schärfe in verschiedenen Graden gewöhnt ist, ist die Scoville-Skala für den Einzelnen eher ungenau. Die Schärfe wird in Scoville Units (SCU) ausgedrückt: Mit der Skala von Scoville wird die Schärfe von Paprikapflanzen gemessen. Die meisten von ihnen spürten keine Schärfe mehr. mit Wasser, bis die Schärfe nicht mehr spürbar war.

1912 entwickelte der Apotheker Wilbur L. Scoville die erste Messmethode zur Messung der Schärfe von Chilipfeffer. Diese Schärfe basiert auf dem Inhalt des Wirkstoffes Capsaicin in den Gewächsen.

Scoville-Archivierung

Heiße Soßen mit hohem Scoville-Wert auf dem Triumphzug nach Deutschland. Ob Peperoni, Chili oder Habanero-Sauce. Sie sind bei den Currywurst-Fans der Massstab, wenn aus einer angenehmen Schärfe Schweißausbrüche werden, um schließlich den wahren "Wow-Effekt" zu erzielen.

Für eine Idee von "heiß, heißer und "Hölle auf Erden" benötigt meine "Mad Dog 357 Magnesium Silber Edition" mit 600,00 Scoville exakt 600.000 x so viel Gewicht wie Soße, um sie zu entschärfen.

Blairs 16 Millionen Reserven mit einem Scoville-Wert von 15.000.000-16.000.000.000 sind noch stärker, aber es ist reinstes Kapsaicin (Kristalle). Die O's Curry Food Trucks bieten bis zu 600.000 Scoville-Soßen auf einmal. Wenn man noch würzigere Soßen verwendet, ist es mehr wie beim Spielen, die richtige Dosis zu haben.

Inhaltsstoffe

Der Volksmusiker und Gastgeber Stefan Mross (38) musste aus seiner Live-Show "Immer wieder sonntags" ins Spital. Es ist kein Zufall, dass Mross den Scoville-Test gemacht hat. Ziel war es, Saucen in unterschiedlichen Schärfen zu probieren. Nach dem Testen der schärfsten Version fühlte er sich spürbar minderwertig. Er musste die Übertragung abblasen.

Wie lautet der Scoville-Test? Gemäß der Scoville-Skala wird die Schärfe der Früchte der Paprika-Pflanze klassifiziert. Das Gefühl der Schärfe kommt von der Substanz Capsaicin, die die schmerzhaften Rezeptoren der Schleimhaut auslöst. Die Schärfe ist also tatsächlich Schmerzen, je nach Kraft wird sie immer noch als wohltuend wahrgenommen. Der US-amerikanische Pharmakologe Wilbur L. Scoville erfand 1912 die Schärfeskala.

Die Probanden sollten immer weniger Kapsaicin enthaltende Liquida testen und sagen, ob sie Schärfe spüren oder nicht. Anschließend wurde die Scoville-Note ermittelt: Paprikaschoten ohne nachweisbare Schärfe haben einen Scoville-Grad von 0, reinem Kapsaicin entsprechen zwischen 15 und 16 Mio. Scoville. Doch: Die Scoville-Skala ist nie ganz gegenständlich. Jede Person hat eine andere Sensibilität für Schmerzen und diejenigen, die oft würzige Lebensmittel essen, verhärten sich.

Als heißeste Sauce im Testfall von Stefan Mross galt "Gold Edition" mit über 7 Mio. Scoville. Ca. 1500 mal so heiß wie konventionelle Tabasco-Sauce! Der Organismus antwortet auf einen solchen Extremstimulus mit Durchblutungsstörungen bis hin zum Erschütterungszustand. Fachleute empfehlen als Faustregel: Schärfe ist nur harmlos, solange das Futter noch lecker ist.

Essensreste und Speichel flossen in den Organismus ein, eine lebensbedrohliche Erkrankung. Verbraucherschutzorganisationen bemängeln, dass es derzeit keine Höchstgrenzen für die Schwere von Fertigprodukten gibt und dass Saucen mit einem Scoville-Gehalt von mehr als 100 000 als "unsichere" Nahrungsmittel gelten.

Trink kein Mineralwasser, es erhöht nur die Schärfe! Und wie kann heiß auch köstlich sein? Gewürzte Speisen im Allgemeinen zu dämonisieren, wäre nicht richtig. Nicht umsonst ist es in heißen Klimazonen so beliebt: Wenn wir heiß genießen, werden die Hautporen geöffnet und wir schweißen mehr, was die Hauttemperatur sinkt und damit kühlend wirkt.

Darüber hinaus stimuliert die Schärfe die Bildung von Magensäure, die mögliche Krankheitserreger abfängt. Weshalb benötigen viele Menschen es immer mehr? Der Schmerzreize bewirkt, dass der Organismus Edorphine, die Glücksboten, freisetzt, um den schmerzhaften Zustand tatsächlich zu ertragen. Gewöhnte sich der Organismus jedoch an die Schmerzen, schlaft dieser aus.

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