Taschenmesser österreich

Sackmesser Österreich

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Messerecht und Waffenrecht in Österreich

Heute gehen wir in der Serie "Mit dem Messer nach...." zu unserem Nachbar jenseits der Alpen. Seit vielen Jahren ist Österreich eines der populärsten Urlaubsziele in Europa und der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren in der alpinen Republik. Wer die Messergesetzgebung in Österreich berücksichtigt, will nicht nur als Touristin das Inland bereisen, sondern für immer dort sein.

Von allen kontinentaleuropäischen Staaten hat Österreich das mit weitem Abstand liberalste Waffenrecht in Bezug auf Taschenmesser und Rohlinge. In der Tat tauchen die Wörter "Messer", "Säbel", "Degen", "Dolch", "Schwert" oder "Balisong" im Österreichischen Waffenrecht überhaupt nicht auf. Das Österreichische Waffenrecht über Messerstiche kann man mit drei Wörtern erklären: Du kannst alles von Alguiole bis zum Hightech-Balisong kaufen und selbst ein Trägerverbot ist in Österreich nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Sogar Klingenmesser mit fester Schneide können offen und unsichtbar getragen werden, ungeachtet der Grösse oder Ausführung des Meißels. Auch hinsichtlich der Öffnungsarten, Schließsysteme oder der Falzmessergröße gibt es in Österreich keine Einschränkungen. Für Messerliebhaber in Österreich gilt der Spruch " Life is not a children's carousel " nicht zwangsläufig, man hat vielmehr das Gefuehl, im Land von Milch und Honig zu sein.

Aus dem §1 WachG (Österreich) und dem 17 WachG (Österreich) resultieren einige wenige Verbotes. Im §17 sind Verboten und wie bereits gesagt, kommt das Stichwort "Messer" auch in diesem Teil nicht vor. In Österreich zeigt sich, dass die restriktiven Waffengesetze über den Umgang mit Schneidemessern keine wesentlichen Auswirkungen auf die Anzahl der Verbrechen haben.

Österreich hatte im Jahr 2015 rund 8,7 Mio. Menschen. Aus der Kriminalitätsstatistik des Österreichischen Bundeskriminalamtes gehen für das Jahr 2015 40.333 Gewaltverbrechen hervor. Trotz seiner äußerst strengen Gesetze hat Deutschland mehr als den doppelten Werte. Im Jahr 2014 wurden rund 81,2 Mio. Menschen mit über 890.000 Gewaltverbrechen konfrontiert.

Zum einen ist das Risiko, in Deutschland zum Beispiel Gewaltkriminalität zu bekämpfen, mehr als doppelt so hoch wie in Österreich (OE: 1 Gewaltverbrechen pro 215 Einwohnern und Jahr, DE: 1 Gewaltverbrechen pro 91 Einwohnern und Jahr). Zum anderen scheint es, dass die Einschränkung von Messern und Gewehren von denen, die bereits Verbrechen begangen haben, im Allgemeinen nicht eingehalten wird.

Damit wird in Deutschland der Besitztum und das Führen von Schneidemessern durch das Ordonnanzrecht nur für diejenigen Personen beschränkt, die sowieso selten dem Strafrecht unterstehen. Die Formulierung wurde von ihrer urspruenglichen Bedeutung uebernommen und verweist heute auf die Lebensform der oesterreichischen Bevoelkerung, den (vermeintlich) gluecklichen Staatszustand, ihr Rechtssystem, ihre Kultur und den Komfort, mit "leichtfertigen Nebenbedeutungen" umgehen zu koennen.

Derjenige, der den rechtlichen Rahmenbedingungen Rechnung trägt, der den Österreichischen Schwertfreunden weitreichende Freiheiten und Eigenbestimmung einräumt, kann ein lautstarkes "felix Austria" nicht vermeiden!

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