Victorinox usa

Viktorinox usa

Vielmehr will Victorinox sein Parfümgeschäft in den USA ausbauen. In Ibach erhält Victorinox jedoch die Lizenz für die USA und Kanada, um die Bekanntheit der Marke Victorinox in den USA zu erhöhen. Die Frage ist, ob Victorinox in den USA Begriffe wie "Swiss Military" verwenden darf, zum Beispiel für Parfümerieprodukte. Der Taschenmesserhersteller BERN hat die Marke in den USA.

Konflikt mit dem Bundesstaat über den Term "Swiss Military" in den USA

Eine Auseinandersetzung um die Schutzrechte bedroht die Beziehungen zwischen der Bundesregierung und dem Taschenmesserhersteller Victinox. Die Allianz gegen Victorinox. Ein solcher Fall wäre bis vor wenigen Jahren nicht denkbar gewesen, da der traditionelle schwäzische Klappmesserhersteller seit über hundert Jahren die Bundeswehr mitbringt. Dabei geht es um den Terminus "Swiss Military", den die Besteckfirma in den USA anscheinend aus eigener Initiative für sich angemeldet hat.

Stattdessen will Victorinox sein Parfüm-Geschäft in den USA ausbauen. Mit der Eintragung des Termins durch Victorinox ist es dem Verband unmöglich, auf dem US-Markt aufzutreten. In dem Rechtsstreit verlangt die Firma Armeesuisse, dass das Wirtschaftsgericht Victorinox verpflichtet, die Bezeichnung "Swiss Military" in den USA auszusetzen. Die Bundesregierung verlangt auch, dass Victorinox zu einem Schadenersatzanspruch von mehr als einer Millionen Francs verurteilt wird.

Die Victorinox reichte einen Antrag auf Abweisung der Klage von Armbasuisse ein. Die Anwältin von Armbasuisse sagte am Donnerstag Morgen vor Gericht, dass die Bundesregierung Victorinox nicht schaden wollte. Die Bundesregierung hat jedoch vom Bundestag den Zuschlag bekommen, Brands, die etwas mit der Bundeswehr zu tun haben, besser zu beschützen. Im Jahr 2012 verlangte er, dass der Verband Markenzeichen wie "Schweizer Armee", "Schweizer Militär" oder "Schweizer Luftwaffe" einträgt und die Markenzeichen rechte durchsetzen.

Auch die Bundesregierung fühlt sich durch ein Urteil unterstützt: Zu Beginn dieses Jahr entschied das BVerwG, dass das Basler Uhrenunternehmen Charmex keine Armbanduhren mit dem Zusatz "Swiss Military" verkaufen darf. Der Anwalt von Armasuisse sagte weiter, dass Victorinox "verloren gegangen" sei. Das Unternehmen darf nicht davon ausgehen, dass es ein ausschließliches Recht auf Bezeichnungen wie "Schweizer Armee" und "Schweizer Militär" hat.

Laut SDA antwortete der Victorinox-Anwalt, dass die Handelsmarke "Swiss Army" schon immer zu diesem Konzerngehörte. Mit einem 2004 mit der Bundesregierung geschlossenen Vertragswerk hat diese die Rechte von Victorinox an der Handelsmarke uneingeschränkt anerkennen können. Seit Jahren hatte Armbasuisse nichts gegen die Anwendung des Begriffs "Swiss Military" in den USA.

Auch Victorinox hat auf freiwilliger Basis angeboten, die Lizenzzahlungen für das neue Parfumgeschäft an Armeasuisse zu übertragen. Aber auch Victorinox wurde auf Wunsch vertuscht: "Wir können erst nach Abschluß der Gespräche eine Meinung abgeben", sagte eine Sprachrohr. Die Frage ist, ob Victorinox oder der Verband die Bezeichnung "Swiss Military" benutzen darf. Der Prozess wurde nach Angaben des Anwalts ausgesetzt.

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