Weingläser

Weinkelche

Die Weingläser werden sowohl für Rot- als auch für Weißwein verwendet. Man kann nie genug Weingläser haben. Die Weingläser von Villeroy & Boch - für jeden Strauß das richtige Glas. Natürlich wissen Sie dann schon lange, dass körperreicher Rotwein oder edler Weißwein erst im passenden Weinglas seinen perfekten Geschmack entfaltet. Spezialisierter Fachhandel für Weingläser und Trinkglassammlungen der führenden Glashersteller.

Die Weinglasfirma

"Die " Fatto a Mano " kombiniert die Eleganz von handgefertigtem Kristallglas im Stile der antiken venetischen Traditon mit der neusten Glasmachertechnologie des modernen Jahrhunderts, die voll automatisch maschinell geblasen wird. Ausgehend von der jahrhundertealten, farbenfrohen Glasherstellungstradition Venetiens, die den Gedankengang inspiriert und angezündet hat, wurde der Weg zum begehrten Entwurf geebnet, bei dem Schaft und Boden in Handarbeit hergestellt und der Becher maschinengeblasen wird.

Das Sortiment umfasst 10 Baugrößen. Seitdem hat sich die Weinwelt von Grund auf verändert. Die Gläser werden einzeln hergestellt: Die Oberseiten werden in Form gebläst, die Griffe und Böden werden nach den bei der Geburt Christi entwickelten Herstellungsmethoden von Hand geform.

Die Glasbläser sind talentiert, kompetent und sorgfältig, es ist die Grundlage, um den Sommeliers der Glasbläserei das Handwerk zu vermitteln, das von unseren Auftraggebern verlangt wird. Die VINUM ist die erste Glassammlung für bestimmte Rebsorten, die in der Maschine zubereitet wird. Die Entwicklung von VINUM erfolgte nicht am Reißbrett, sondern durch zielgerichtete Verkostungsworkshops - immer nach dem Motto: Der Content prägt die Formen.

Tischkultur im18/19. Jahrhundert jahreszeitlich gesehen [Bearbeitung | Quelltext bearbeiten]

Eine Weinkelch ist ein besonderes Trinkgerät aus einem Gläschen, das nur für die Herstellung von Weißwein eingesetzt wird. Die Gestalt und das Design von Weinglasen wurden im Laufe der Zeit durch die Gestaltungsmöglichkeiten der Glasherstellung, die Geschichte und den zeitgenössischen Geschmack und ab dem achtzehnten Jahrtausend durch die feine Esskultur geprägt. Im Zuge der Entwicklung der Esskultur im achtzehnten Jh. wurde die dekorative Gestaltung von Weinglasen immer wichtiger.

Die Weingläser wurden auf kunstvolle Weise gestrichen, geschnitten, gestochen, geritzt, geätzt mit Gold versehen und veredelt. Das Glas eines Weines ist aus einem Blumenkelch (kuppa), dem Oberteil, in den der Glaswein gegossen wird, einem Stängel und einem Standfuß zusammengesetzt, um ihn abzusetzen. Der lange Stängel vermeidet, dass sich der Rebensaft von den Händen aufwärmt. Erfahrungsgemäß hat die Kelchform einen Einfluss darauf, auf welche Geschmacksrichtungen der Rotwein stärker reagiert und ob der Geschmackssinn stärker von der SÃ??ure, der Fruchtschmelze oder der SÃ??Ã?e abgelenkt wird.

Als einer der ersten, der sich mit den Fragestellungen nach der Funktionalität von Gläsern, dem Wechselspiel zwischen Gläsern und dem einzigartigen Wesen von Wein beschäftigte, war der Österreicher Claus Josef Riedel (1925-2004) dabei. Beispielsweise sollte die Glasform den Weincharakter wiederspiegeln und die Voraussetzungen für eine zuverlässige Bewertung der Weinfarbe und Weinreinheit bilden.

Für die Weinprobe, d.h. die Beurteilung der typischen Eigenschaften eines Weins wie Reinheit, Färbung, Viskosität, Duft, Aroma, Säuregehalt, Fülle, Aroma, Bouquet und Alterung, stehen auch besondere Weingläser zur Verfügung. Die Weingläser sollten nicht mehr als zur Hälfte befüllt werden. Daher ist es empfehlenswert, den Tropfen in einem Becher oder besser noch in einer Kanne, z.B. in Restaurants, aufzutischen.

Der Strauß kann sich nur in einem Becherglas ausbreiten, in dem über dem Weinniveau genügend Luft ist. Beim Beurteilen des Inhaltes wird das Becherglas gedreht, d.h. mit leicht kreisförmigen Bewegungsabläufen um die Senkrechte bewegt, damit der Tropfen die kostenlose Innenseite des Kelchs nässen kann. Bei einem zu vollen Becher hat zu wenig von dieser kostenlosen Glasoberfläche, was den "Nasenabdruck" falsifiziert.

Bleikristall ermöglicht durch seine offenporigere Materialzusammensetzung dem Weißwein von Anfang an eine grössere Benetzungsoberfläche und eine stärkere Haftung an der Glase. Für die Empfindung durch die eigene Schnauze ist dies eine spürbare Bedeutung, da der Wind an der Wand eines Bleikristalles verstärkt verdampft. Es wird auch angenommen, dass der Rand des Glases einen gewissen Einfluß auf das Geschmacksempfinden hat; er sollte schlank und einwandfrei gemahlen sein, d.h. nicht zu stark oder abgerundet (Rollrand).

Durch den optimalen Kantenverlauf wird sichergestellt, dass der Weißwein rasch und gleichmässig die Fläche der Lunge durchfeuchtet. Es ist auch hilfreich, den Weißwein in so kleinen Schlückchen wie möglich zu mischen. Außerdem sollte das Glas nicht vom Bauchnabel, sondern nur vom Stengel berührt werden, damit die Weintemperatur nicht durch die Wärme der Hand steigt.

Bei den Gläsern sollte die Weintemperatur etwa gleich hoch sein, d.h. 8 bis 10 C bei Weisswein und 15 bis 17 C bei Weisswein. Dabei sollte die Wand gerade so stark sein, dass unterschiedliche Temperaturverhältnisse im Weinglas keinen spürbaren Einfluß auf den Wert des Weines haben. Sonst wird der Schaumwein entweder zu heiß oder das Weinglas wird beschlagen, was das visuelle Urteilsvermögen beeinträchtigt.

Die Weingläser werden heute meist in der Maschine produziert. Bei Blasmaschinen wird ein auf die Formtemperatur erwärmtes, abgedichtetes Glastubus in eine trennbare Kokille eingeführt und die Kokille von innen mittels Druckluftdruck am Kaltende des Tubus gefüllt und aufgedrückt. Das Werkzeug trennt sich, das warme, maschinell geblasene Kristallglas wird entfernt. Ein Weinglas wird auch durch Drucken und Pusten in Handarbeit gefertigt, aber durch einen Glasmacher an der so genannten Pfeife des Glasmachers.

Es liegt an der Geschicklichkeit und dem Erfahrungsschatz des Glasmachers, den Blütenkelch durch Erwärmung und Luftdruckaufbau durch Mundaufbau zu gestalten, ohne eine Konturform für die Außenseite. Auch die Materialkosten haben einen hohen Stellenwert: Die Herstellung der sonst üblicherweise verwendeten Bleikristallglasscheiben ist bereits deutlich teurer. Die Weingläser werden von vielen Unternehmen produziert.

Lokale Weingläser: Merlene Reidel: Glücks mit Glass - Von der Brauereiflasche bis zur prächtigen Vase.

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